The National Times - Französischer Militärchef stellt sich hinter Macrons Äußerung zu Truppenentsendung

Französischer Militärchef stellt sich hinter Macrons Äußerung zu Truppenentsendung


Französischer Militärchef stellt sich hinter Macrons Äußerung zu Truppenentsendung
Französischer Militärchef stellt sich hinter Macrons Äußerung zu Truppenentsendung / Foto: © POOL/AFP

Nach Äußerungen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu einer möglichen Truppenentsendung in die Ukraine hat auch der französische Generalstabschef betont, dass die Unterstützung des Westens für die Ukraine über Waffenlieferungen hinausgehen könnte. Der russische Präsident Wladimir Putin habe "sein Manöver mit der Idee aufgebaut, dass der Westen niemals in die Ukraine gehen, sondern nur Waffen liefern wird", sagte General Thierry Burkhard bei einem Besuch seines schwedischen Kollegen in Paris am Donnerstag am Rande einer Pressekonferenz.

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Man müsse Putin zeigen, "dass er mit dieser Logik nicht zum Ziel kommen kann, weil diese Idee nicht richtig ist", fügte Burkhard hinzu. Macrons Absicht sei es, Putin klarzumachen, dass "wir uns bewusst sind, was in der Ukraine vor sich geht".

Der französische Präsident hatte im Februar den Einsatz von Bodentruppen durch sein Land in der Ukraine nicht ausgeschlossen. Zahlreiche westliche Staaten, darunter Deutschland, distanzierten sich daraufhin von Macrons Vorschlag. Macron hingegen bekräftigte seine Haltung im März noch einmal.

Die ukrainische Armee kämpfe "sehr tapfer und bereits mit bemerkenswerter Effizienz", sagte der französische Generalstabschef Burkhard weiter. Der Krieg werde dann enden, "wenn Russland aufhört, anzugreifen". Burkhard betonte, dass Kiew keine Unterstützung in Form von Soldaten gefordert habe - sich die Nato aber sich auf alle Möglichkeiten vorbereiten müsse.

Schweden war der Nato Anfang des Monats als 32. Mitglied beigetreten. Der schwedische Generalstabschef Micael Byden sicherte dem Bündnis am Donnerstag Schwedens Unterstützung zu: "In Europa tobt ein Krieg. Wir dürfen nicht zulassen, dass dies zur Normalität wird. Schweden ist bereit, seine Verantwortung zu übernehmen, Abschreckung und Verteidigung".

Frankreich und Schweden halten regelmäßig gemeinsame Militärübungen ab. Das neue Nato-Mitglied hat seine militärische Bereitschaft seit der russischen Annexion der Krim im Jahr 2014 verstärkt und 2017 eine begrenzte Wehrpflicht wieder eingeführt.

E.Reid--TNT

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