The National Times - Biden wendet sich gegen Übernahme von US Steel durch Nippon Steel

Biden wendet sich gegen Übernahme von US Steel durch Nippon Steel


Biden wendet sich gegen Übernahme von US Steel durch Nippon Steel
Biden wendet sich gegen Übernahme von US Steel durch Nippon Steel / Foto: © AFP

US-Präsident Joe Biden hat sich gegen die Übernahme des Stahlproduzenten US Steel durch den japanischen Konzern Nippon Steel ausgesprochen. US Steel sei seit mehr als einem Jahrhundert ein "amerikanisches Stahlunternehmen mit Symbolcharakter" und müsse in US-Besitz und unter US-Kontrolle bleiben, erklärte Biden am Donnerstag in Washington.

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Die von beiden Unternehmen Ende vergangenen Jahres vereinbarte Übernahme mit einem Volumen von 14,1 Milliarden Dollar (rund 13 Milliarden Euro) ist zu einem brisanten Thema des US-Wahlkampfs geworden. Bidens Amtsvorgänger und voraussichtlicher Herausforderer bei der Wahl im November, Donald Trump, hat angekündigt, dass er den "fürchterlichen" Deal bei einem Wahlsieg "sofort" stoppen würde.

Die geplante Übernahme stößt auch in den Reihen von Bidens Demokratischer Partei und bei den Gewerkschaften auf Widerstand. US Steel hat seinen Sitz in Pittsburgh in Pennsylvania, das zu den für den Ausgang der Präsidentschaftswahl entscheidenden Bundesstaaten zählt.

Vor diesem Hintergrund nimmt es Biden in Kauf, mit seiner Positionierung gegen den Aufkauf durch Nippon Steel den Verbündeten Japan zu brüskieren. Der japanische Ministerpräsident Fumio Kishida wird im April zu einem Staatsbesuch in Washington erwartet.

"Es ist wichtig, dass wir weiterhin starke Stahlunternehmen haben, die von amerikanischen Stahlarbeitern betrieben werden", betonte der US-Präsident am Donnerstag. "Ich habe den Stahlarbeitern gesagt, dass ich hinter ihnen stehe, und es war mir ernst damit", versicherte er.

Biden ließ allerdings offen, ob seine Regierung die Übernahme blockieren wird. Die US-Regierung prüft derzeit, ob der Deal die Sicherheitsinteressen der Vereinigten Staaten beeinträchtigen würde.

Nippon Steel und US Steel zeigten sich in einer gemeinsamen Stellungnahme zuversichtlich, dass ihr Zusammengehen von der US-Regierung genehmigt wird. Die Prüfung werde zeigen, dass die Übernahme die Arbeitsplätze, den Wettbewerb sowie die "ökonomische und nationale Sicherheit" stärken würden.

B.Cooper--TNT

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