The National Times - "Patriotismus" zeigen: Putin ruft Russen zum Urnengang in "schwierigen Zeiten" auf

"Patriotismus" zeigen: Putin ruft Russen zum Urnengang in "schwierigen Zeiten" auf


"Patriotismus" zeigen: Putin ruft Russen zum Urnengang in "schwierigen Zeiten" auf
"Patriotismus" zeigen: Putin ruft Russen zum Urnengang in "schwierigen Zeiten" auf / Foto: © POOL/AFP

Russlands Präsident Wladimir Putin hat sein Volk aufgerufen, "Patriotismus" zu zeigen und bei der am Freitag beginnenden Präsidentschaftswahl ihre Stimme abzugeben. "Ich bitte Sie, Ihre patriotische und staatsbürgerliche Pflicht zum Ausdruck zu bringen (...) und zur Wahl zu gehen - für eine strahlende Zukunft unseres geliebten Russlands", sagte Putin in einer am Donnerstag im russischen Staatsfernsehen ausgestrahlten Ansprache. Durch den Urnengang "zeigen Sie Ihre patriotischen Gefühle", betonte der Präsident.

Textgröße ändern:

Putin wies zudem auf die aktuell "schwierigen Zeiten" hin: "Ich bin überzeugt: Sie wissen, was für eine schwierige Zeit unser Land durchmacht, vor welch komplexen Herausforderungen wir in fast allen Bereichen stehen", erklärte Putin. Um die Herausforderungen erfolgreich zu überwinden, "müssen wir weiterhin geeint und selbstbewusst sein", fügte er hinzu.

Von Freitag bis Sonntag findet in Russland die Präsidentschaftswahl statt. Es wird erwartet, dass sich Putin eine weitere Amtszeit sichert. Dies würde es ihm ermöglichen, bis 2030 zu regieren - länger als jeder russische Staatenlenker seit Katharina der Großen im 18. Jahrhundert.

Putin wies darauf hin, dass die Abstimmung auch in den vier jüngst besetzten Gebieten der Ukraine sowie auf der Halbinsel Krim, die bereits 2014 von Moskau annektiert worden war, stattfinden werde. "Unsere Kämpfer an der Front werden ebenfalls abstimmen. Sie verteidigen mit Mut und Heldentum das Vaterland und geben mit ihrer Teilnahme an den Wahlen ein Beispiel für uns alle", sagte der russische Staatschef.

Die Wahl fällt in eine Zeit, in welcher der russische Präsident großes Vertrauen in der Bevölkerung genießt. Russland konnte jüngst Erfolge bei der Militäroperation in der Ukraine vermelden und Putins einst wichtigster Gegner Alexej Nawalny starb im vergangenen Monat in einer russischen Strafkolonie.

P.Johnston--TNT

Empfohlen

Burnham: Offen für Beteiligung Deutschlands an Kampfjet-Projekt GCAP

Großbritannien ist nach den Worten von Premierminister Andy Burnham offen für eine Beteiligung Deutschlands an dem Kampfjet-Projekt GCAP. Bei seinem Antrittsbesuch bei Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag in Berlin sagte Burnham: "Wir sprechen heute über die Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich, und ich habe dem Bundeskanzler in unserem Gespräch im Vorfeld (...) unsere Offenheit signalisiert, dass Deutschland GCAP beitritt."

30 Tote bei russischem Angriff auf zwei Busse in Ostukraine

Bei einem russischen Angriff auf zwei Busse in der ostukrainischen Stadt Kramatorsk sind nach Behördenangaben mindestens 30 Menschen getötet worden. Weitere 18 Menschen seien verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft der Region Donezk mit. Die Ukraine warf Russland einen gezielten Angriff auf Zivilisten vor. Auch die ukrainische Hauptstadt Kiew wurden erneut unter Beschuss genommen, drei Menschen wurden dort getötet. In Russland wurde derweil bei einem Drohnenangriff ein Rechenzentrum des Konzerns Jandex beschädigt, der als "russisches Google" gilt.

Haushaltsausschuss stimmt zu: Bundeswehr kann weitere Fregatten kaufen

Die Deutsche Marine kann mit vier weiteren Fregatten im Gesamtwert von rund 5,3 Milliarden Euro rechnen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages gab am Donnerstag grünes Licht für die Beschaffung von vier Fregatten des Typs MEKO A-200 DEU von Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS), wie das Bundesverteidigungsministerium mitteilte. Damit werden nun insgesamt acht baugleiche MEKO-Fregatten beschafft.

Merz empfängt britischen Premier Burnham zu Antrittsbesuch in Berlin

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den britischen Premierminister Andy Burnham zu dessen Antrittsbesuch in Berlin empfangen. Burnham wurde am Donnerstagmittag mit militärischen Ehren am Kanzleramt begrüßt. Bei den anschließenden Gesprächen sollte es laut der Bundesregierung unter anderem um europa- und wirtschaftspolitische Fragen gehen.

Textgröße ändern: