The National Times - Biden äußert sich Selenskyj gegenüber "zuversichtlich" zu weiterer Waffenhilfe

Biden äußert sich Selenskyj gegenüber "zuversichtlich" zu weiterer Waffenhilfe


Biden äußert sich Selenskyj gegenüber "zuversichtlich" zu weiterer Waffenhilfe
Biden äußert sich Selenskyj gegenüber "zuversichtlich" zu weiterer Waffenhilfe / Foto: © AFP

US-Präsident Joe Biden hat sich gegenüber seinem ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj optimistisch zu weiteren milliardenschweren Militärhilfen für sein Land geäußert. Er habe Selenskyj in einem Telefongespräch mitgeteilt, er sei "zuversichtlich, dass wir das Geld bekommen werden", sagte Biden am Samstag vor Journalisten nach seinem Kirchgang im US-Bundesstaat Delaware.

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Biden sagte, es wäre "absurd" und "unethisch", sollten Abgeordnete und Senatoren die Mittel für das ukrainische Militär nicht verabschieden. "Ich werde dafür kämpfen, dass sie die Munition bekommen, die sie brauchen", sagte Biden.

Der ukrainische Präsident Selenskyj hatte nach dem Telefonat mit Biden im Onlinedienst X, ehemals Twitter, geschrieben: "Ich bin dankbar, die uneingeschränkte Unterstützung von Präsident Biden zu haben." Selenskyj fügte hinzu: "Ich glaube auch, dass der US-Kongress eine kluge Entscheidung treffen wird."

Das Weiße Haus erklärte, Biden habe Selenskyj angerufen, "um das Bekenntnis der Vereinigten Staaten zu unterstreichen, die Ukraine weiterhin zu unterstützen".

Mit Blick auf den Rückzug der ukrainischen Armee aus der ostukrainischen Stadt Awdijiwka erklärte das Weiße Haus, die ukrainischen Soldaten hätten vor dem Rückzug ihre Munition "rationieren" müssen, weil "infolge der Untätigkeit des Kongresses" ihre Vorräte zur Neige gegangen seien. Dies habe "Russlands erste nennenswerte Gewinne seit Monaten" zur Folge gehabt.

Biden habe in dem Telefonat mit Selenskyj daher die "starke Unterstützung der US-Regierung und des amerikanischen Volkes" für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine bekräftigt und den Kongress aufgefordert, das Tauziehen um das 60 Milliarden Dollar (rund 55,7 Milliarden Euro) schwere Hilfspaket dringend zu beenden.

"Die Ukrainer kämpfen weiterhin tapfer, aber ihre Vorräte gehen zur Neige", hatte zuvor auch die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates, Adrienne Watson, gesagt. Es sei daher von "entscheidender Bedeutung, dass das Repräsentantenhaus unverzüglich zusätzliche Mittel für die Ukraine genehmigt, damit wir die Ukraine mit Artilleriemunition und anderer wichtiger Ausrüstung versorgen können, die sie zur Verteidigung ihres Landes braucht".

In der Nacht hatte die ukrainische Armee nach monatelangen Kämpfen den Rückzug aus Awdijiwka gemeldet - ein wichtiger symbolischer Erfolge für die russischen Streitkräfte. Die USA sind seit der russischen Invasion vor fast zwei Jahren der größte Geldgeber der Ukraine. Das neue Hilfspaket wird auf Geheiß des früheren US-Präsidenten Donald Trump, der im November erneut zur Wahl antreten will, aber seit Monaten von den oppositionellen Republikanern im Kongress blockiert.

F.Hammond--TNT

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