The National Times - USA und Nato übermitteln Russland Antwort auf Forderung nach Sicherheitsgarantien

USA und Nato übermitteln Russland Antwort auf Forderung nach Sicherheitsgarantien


USA und Nato übermitteln Russland Antwort auf Forderung nach Sicherheitsgarantien
USA und Nato übermitteln Russland Antwort auf Forderung nach Sicherheitsgarantien

Vor dem Hintergrund des sich zuspitzenden Ukraine-Konflikts hat Russland die Antwort der USA auf seine Forderung nach Sicherheitsgarantien erhalten. US-Botschafter John Sullivan habe am Mittwoch "eine schriftliche Antwort der US-Regierung auf den Entwurf eines bilateralen Abkommens über Sicherheitsgarantien überreicht", teilte das russische Außenministerium mit. Auch die Nato übermittelte ihre Antwort an Moskau.

Textgröße ändern:

US-Außenminister Antony Blinken sagte in Washington, die US-Regierung habe in einem Brief an die russische Regierung einen "ernsthaften diplomatischen Pfad" abgesteckt, um den Ukraine-Konflikt zu beizulegen. Zugleich habe seine Regierung "deutlich gemacht, dass es Grundprinzipien gibt, zu deren Aufrechterhaltung und Verteidigung wir verpflichtet sind", sagte Blinken.

Dazu gehörten die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine und das Recht von Staaten, "ihre eigenen Sicherheitsvereinbarungen und Allianzen" zu wählen. "Wir werden das Prinzip der offenen Tür der Nato aufrecht erhalten", betonte der US-Außenminister.

Russland hatte von den USA und der Nato schriftliche Sicherheitsgarantien verlangt. Dazu gehören der Verzicht auf eine fortgesetzte Nato-Osterweiterung und auf US-Militärstützpunkte in Staaten der ehemaligen sowjetischen Einflusssphäre sowie der Abzug ausländischer Soldaten aus allen Ländern, die bis 1997 nicht Teil des Verteidigungsbündnisses waren. Moskau hatte im Dezember Entwürfe für zwei Abkommen vorgelegt.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte Moskau nach dem Nato-Russland-Rat am 12. Januar in Aussicht gestellt, die Bedenken zu prüfen. Das Bündnis werde aber nicht seine "grundlegenden Prinzipien" opfern, sagte der Norweger.

Wegen des russischen Truppenaufmarsches an der Grenze zur Ukraine befürchten Kiew und der Westen einen Angriff Russlands. Moskau weist die Vorwürfe zurück und erklärt seinerseits, sich von der Ukraine und der Nato bedroht zu fühlen.

Am Mittwoch berieten Vertreter aus Russland, der Ukraine, Deutschland und Frankreich in Paris im sogenannten Normandie-Format über Möglichkeiten zur Entschärfung der Lage.

F.Lim--TNT

Empfohlen

250 Jahre USA: Trump-Rede wegen Gewitters verspätet

Die Feiern zum 250-jährigen Bestehen der USA in Washington sind nach einem Gewitter fortgesetzt worden. Besucher wurden am späten Samstagabend (Ortszeit, Sonntagfrüh MESZ) über Lautsprecher aufgerufen, sich wieder vor einer Freiluftbühne auf der Nationalpromenade (National Mall) zu versammeln, wo US-Präsident Donald Trump eine Rede halten wollte. Die Ansprache und das anschließende Feuerwerk verspäteten sich um mehr als eine Stunde.

AfD-Parteitag geht mit Reden von Weidel und Chrupalla zu Ende

Mit Ansprachen der beiden Parteichefs Tino Chrupalla und Alice Weidel geht am Sonntag in Erfurt der AfD-Bundesparteitag zu Ende. Die Delegierten in den Messehallen der thüringischen Landeshauptstadt hatten beide am Vortag im Amt bestätigt. Weidel ging mit 81,3 Prozent der Delegiertenstimmen gestärkt aus der Wahl hervor, der Ko-Vorsitzende Tino Chrupalla bekam mit 70 Prozent einen Dämpfer. Beide schworen die in Teilen rechtsextreme Partei auf eine Übernahme von Regierungsverantwortung ein.

Zehntausende protestieren in Albanien gegen Kushner-Bauprojekt - und gegen Regierungschef Rama

In Albanien haben am Samstag zehntausende Menschen gegen ein dort geplantes Luxus-Bauprojekt des Trump-Schwiegersohns Jared Kushner protestiert. Die Kundgebung in der Hauptstadt Tirana war laut Journalisten der Nachrichtenagentur AFP die bisher größte seit Beginn der Demonstrationen Ende Mai. Die sogenannten Flamingo-Proteste starteten als Umweltbewegung gegen den Bau des Ferienressorts im Naturschutzgebiet Zvernec an der Südwestküste Albaniens, einem wichtigen Brutgebiet für Flamingos.

250 Jahre USA: Feiern in Washington wegen Gewitters unterbrochen

Die zentralen Feiern zum 250-jährigen Bestehen der USA in Washington sind am Samstagabend (Ortszeit, Sonntagfrüh MESZ) unterbrochen worden. Wegen eines Gewitters mit starken Windböen wurde die Nationalpromenade (National Mall) im Zentrum der US-Hauptstadt evakuiert, wie AFP-Reporter berichteten. Dort hatten sich trotz Temperaturen von bis zu 39 Grad Celsius tausende Menschen versammelt, um einer Flugschau mit Kampfjets beizuwohnen.

Textgröße ändern: