The National Times - EU sagt Mauretanien 210 Millionen Euro zur Steuerung der Migration zu

EU sagt Mauretanien 210 Millionen Euro zur Steuerung der Migration zu


EU sagt Mauretanien 210 Millionen Euro zur Steuerung der Migration zu
EU sagt Mauretanien 210 Millionen Euro zur Steuerung der Migration zu / Foto: © LA MONCLOA/AFP

Die Europäische Union hat Mauretanien Finanzmittel in Höhe von 210 Millionen Euro für die Steuerung der Migration im Rahmen einer verstärkten Zusammenarbeit zugesagt. EU-Ratspräsidentin Ursula von der Leyen lobte am Donnerstag in der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott das "bemerkenswerte Engagement" Mauretaniens, "das Leben von Migranten zu retten, die sich auf den Weg über den Atlantik machen, eine der gefährlichsten Routen der Welt".

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Die EU und Mauretanien müssten "ihre Zusammenarbeit im diesem Bereich sowie bei der Grenzverwaltung, der Rückkehr und der Unterstützung von Flüchtlingen verstärken", sagte von der Leyen bei einer Pressekonferenz mit Mauretaniens Präsident Mohamed Ould Ghazouani.

"Wir haben eine gemeinsame Erklärung und einen gemeinsamen Fahrplan besprochen, den wir im Frühjahr fertigstellen werden, begleitet von einem Finanzpaket von mehr als 210 Millionen Euro", fuhr die Kommissionspräsidentin fort.

Außerdem kündigte sie eine Aufstockung der EU-Mittel im Bereich der Sicherheit auf 40 Millionen Euro an - unter anderem für die Ausstattung eines neuen Bataillons, das die Grenze zum Nachbarland Mali sichern und den "Terrorismus" bekämpfen soll.

Von der Leyen betonte die Notwendigkeit, mehr Perspektiven für Menschen in der Region zu schaffen und lobte Mauretanien für die Aufnahme zahlreicher Flüchtlinge. "Die Unsicherheit und der Mangel an wirtschaftlichen Möglichkeiten in der Region treiben viele Menschen in die Migration. Diese Migration führt sie oft zuerst nach Mauretanien (...). In dieser Hinsicht ehrt Sie Ihre Aufnahme von etwa 150.000 malischen Flüchtlingen" sagte von der Leyen.

Im Bemühen, die illegale Migration einzudämmen, strebt die EU den Aufbau strategischer Partnerschaften mit den Herkunfts- und Transitländern von Flüchtlingen an. Im Juli war bereist ein Abkommen mit Tunesien unterzeichnet worden.

A.Davey--TNT

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