The National Times - Strack-Zimmermann: Möglicher Einsatz deutscher Fregatte im Roten Meer "klares Signal"

Strack-Zimmermann: Möglicher Einsatz deutscher Fregatte im Roten Meer "klares Signal"


Strack-Zimmermann: Möglicher Einsatz deutscher Fregatte im Roten Meer "klares Signal"
Strack-Zimmermann: Möglicher Einsatz deutscher Fregatte im Roten Meer "klares Signal" / Foto: © AFP/Archiv

Vor dem möglichen Einsatz der Bundeswehr-Fregatte "Hessen" im Roten Meer hat die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann von einem "klaren Signal an die Huthi-Rebellen und auch an den Iran" gesprochen. Es sei ein Signal, "dass Europa nicht zuschaut, wenn die freie Seefahrt angegriffen wird", sagte sie am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". Die "Hessen" soll am Donnerstagvormittag in Wilhelmshaven in See stechen.

Textgröße ändern:

Das Kriegsschiff macht sich nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums zunächst auf den Weg in Richtung Mittelmeer, um sich dann - vorbehaltlich eines Mandats der EU und des Bundestags - an einer internationalen Marinemission zum Schutz der Seewege im Roten Meer zu beteiligen. Dort haben die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen seit Anfang Oktober eine Reihe von Handelsschiffen mit Raketen und Drohnen attackiert.

Das Rote Meer sei der Hauptweg zwischen Europa und Asien, führte Strack-Zimmermann aus. "Das heißt, unser Handel, sowohl der Import als auch der Export" sei unmittelbar von den Angriffen betroffen. Die Fregatte "Hessen" könne mögliche ankommende Flugkörper "sehr, sehr gut" abwehren. Gleichzeitig könne sie Containerschiffe begleiten.

A.Davey--TNT

Empfohlen

Steinmeier zum Staatsbesuch in Frankreich: Raumfahrt und Verteidigung

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am Mittwochabend zu einem dreitägigen Frankreich-Besuch in Paris erwartet. Die Visite dient der Bekräftigung der deutsch-französischen Freundschaft - dabei nehmen die Themen Raumfahrt und Verteidigung einen zentralen Platz ein. Sie findet inmitten von landesweiten Schülerprotesten statt, die in den vergangenen Tagen teils zu gewaltsamen Ausschreitungen führten.

14 Tote bei russischem Raketenangriff auf Wohngebäude im Norden der Ukraine

Bei einem Raketenangriff auf ein Wohngebäude im Norden der Ukraine sind ukrainischen Angaben zufolge mindestens 14 Menschen getötet worden. Darunter seien auch vier Kinder, teilten die Rettungsdienste am Mittwoch mit. Landesweit gab es den Angaben zufolge mindestens 20 Tote, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die jüngsten Attacken mit Dutzenden Raketen und mehr als hundert Drohnen als "einen der abscheulichsten Angriffe" seit Kriegsbeginn.

Schmerzerfülltes Gedenken in Israel am dritten Jahrestag des Hamas-Überfalls

Schweigende Trauer, schmerzhafte Erinnerungen und fortgesetzte Militärangriffe: Israel hat am Mittwoch den dritten Jahrestag des Hamas-Überfalls begangen. Am Ort des Nova-Musikfestivals hielten die Anwesenden um 06.29 Uhr, der Uhrzeit des Beginns der Massaker, eine Schweigeminute ab. Die israelische Armee setzte unterdessen ihre Angriffe im Gazastreifen fort. Der Jahrestag des Hamas-Überfalls fiel in die Schlussphase des Wahlkampfs zur israelischen Parlamentswahl in drei Wochen.

Thüringer Landtag: AfD-Fraktion scheitert mit Vorstoß für Neuwahlen

Die AfD ist in Thüringen erwartungsgemäß mit einem Vorstoß für Neuwahlen gescheitert. Für einen Antrag der Rechtsaußenfraktion zur Auflösung des Landtags stimmten am Mittwoch in Erfurt 34 Abgeordnete - mindestens 59 Stimmen wären notwendig gewesen. Neben der AfD votierten die beiden verbliebenen BSW-Abgeordneten für eine Auflösung des Parlaments mit dem Ziel Neuwahlen. Alle anderen Abgeordneten - CDU, SPD, der BSW-Nachfolger Thüringen Gerecht, die Linke und fraktionslose Parlamentarier lehnten den Antrag ab.

Textgröße ändern: