The National Times - US-Präsident Biden verwechselt Macron mit verstorbenem Vorgänger Mitterrand

US-Präsident Biden verwechselt Macron mit verstorbenem Vorgänger Mitterrand


US-Präsident Biden verwechselt Macron mit verstorbenem Vorgänger Mitterrand
US-Präsident Biden verwechselt Macron mit verstorbenem Vorgänger Mitterrand / Foto: © AFP

US-Präsident Joe Biden hat erneut mit einem öffentlichen Versprecher Aufsehen erregt. In Online-Netzwerken verbreitete sich am Montag (Ortszeit) rasant ein Videoausschnitt von einer Wahlkampfveranstaltung, bei der Biden Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron mit dessen vor fast 30 Jahren gestorbenen Vorgänger François Mitterrand verwechselt - und diesen zunächst als Staatschef Deutschlands bezeichnet.

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Bei der Veranstaltung in Las Vegas sprach der 81-jährige Biden, der bei der Präsidentschaftswahl im November aller Voraussicht nach erneut für die Demokraten antritt, über die Reaktion Macrons auf eine Rede bei einem G7-Gipfel im Jahr 2020.

Biden sagte: "Und Mitterrand aus Deutschland - ich meine, aus Frankreich, schaute mich an und sagte: 'Weißt du, was - warum - wie lange bist du zurück?'" In einem später vom Weißen Haus verbreiteten Transkript der Aussage wurde der korrekte Name, also Macron, in Klammern angefügt.

Mitterrand amtierte von 1981 bis 1995 als französischer Präsident. Er starb im Jahr 1996.

Ein Bild von Bidens Versprecher wurde allein im Online-Dienst X (vormals Twitter) tausende Male aufgerufen und hundertfach geteilt.

Biden, der älteste amtierende Präsident der USA, hatte bereits mehrfach ähnliche öffentliche Aussetzer. Bei einer Konferenz im September 2022 wähnte er offenbar die einen Monat zuvor verstorbene Abgeordnete Jackie Walorski unter den Zuhörern. Biden sagte: "Jackie, bist du hier? Wo ist Jackie?" Und ergänzte: "Ich denke, sie sollte hier sein."

Im vergangenen April verwechselte Biden ausgerechnet in einer Rede in Irland die All Blacks, die neuseeländische Rugby-Nationalmannschaft, mit der britischen Militäreinheit Blacks and Tans, die im Land bis heute für ihre Rolle im Irischen Unabhängigkeitskrieg berüchtigt ist. In diesem Fall löschte das Weiße Haus im später verbreiteten Transkript sogar die falsche Bezeichnung - und fügte den richtigen Ausdruck "All Blacks" ein.

Im Januar fiel auch sein mit Abstand wahrscheinlichster Herausforderer bei der Präsidentschaftswahl, der 77-jährige republikanische Ex-Präsident Donald Trump, mit einem neuerlichen Aussetzer auf.

Er verwechselte seine frühere UN-Botschafterin und jetzige innerparteiliche Gegenkandidatin Nikki Haley mit der ehemaligen demokratischen Repräsentantenhausvorsitzenden Nancy Pelosi. Haley reagierte darauf in einer Rede, in der sie Trumps geistige Fitness in Frage stellte.

P.Johnston--TNT

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