The National Times - Brunner: Wien und Berlin lehnen Gasembargo trotz Gräueltaten weiter ab

Brunner: Wien und Berlin lehnen Gasembargo trotz Gräueltaten weiter ab


Brunner: Wien und Berlin lehnen Gasembargo trotz Gräueltaten weiter ab
Brunner: Wien und Berlin lehnen Gasembargo trotz Gräueltaten weiter ab

Österreich lehnt Gas-Sanktionen gegen Russland ungeachtet der Gräueltaten im ukrainischen Butscha weiter ab. Österreich sei "gemeinsam mit Deutschland bei einem Gas-Embargo sehr zurückhaltend", sagte Finanzminister Magnus Brunner am Montag vor einem Treffen mit seinen Kollegen der Euro-Länder in Luxemburg. Deutschland wie Österreich sind stark von russischem Erdgas abhängig.

Textgröße ändern:

"Die Kriegsverbrechen erschüttern uns natürlich alle sehr gewaltig", sagte der österreichische Finanzminister weiter. Bei Sanktionen müsse die EU aber "einen kühlen Kopf bewahren". Neue Strafmaßnahmen dürften Europa nicht stärker treffen als Russland.

Statt eines Einfuhrverbots für Gas sprach sich Brunner dafür aus, weitere Verantwortliche und Unternehmen auf die EU-Sanktionsliste zu nehmen. Damit würde ihr Vermögen in der EU eingefroren und es würden Einreisesperren verhängt.

Ein fünftes Sanktionspaket der EU könnte Diplomaten zufolge bereits ab dieser Woche auf den Weg gebracht werden. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hatte Russland zuvor "Gräueltaten" in der Stadt Butscha bei Kiew und in anderen ukrainischen Orten vorgeworfen und die "Massaker" scharf verurteilt.

F.Hughes--TNT

Empfohlen

Hohe Beteiligung bei Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zieht die Wählerinnen und Wähler an die Urnen: Um 16.00 Uhr lag die Wahlbeteiligung bei 65,3 Prozent, wie die Landeswahlleiterin in Magdeburg mitteilte. Knapp 1,7 Millionen Wahlberechtigte sind zur Stimmabgabe aufgerufen. In den Umfragen lag die AfD mit großem Abstand vor der regierenden CDU von Ministerpräsident Sven Schulze.

Mehr als 140 Tote bei neuen Kämpfen im Jemen

Im Jemen sind bei neuen Gefechten zwischen Regierungstruppen und der Huthi-Miliz mehr als 140 Menschen getötet worden. Seit Samstag seien mindestens 84 Soldaten der Regierungsarmee getötet worden, die meisten von ihnen bei Raketenangriffen, hieß es am Sonntag aus Militärkreisen. Verschiedene Huthi-Quellen sprachen von 57 Toten auf Seiten der Miliz. Auch Zivilisten sollen den Kämpfen zum Opfer gefallen sein.

Sachsen-Anhalt: Wahlbeteiligung um 16.00 Uhr über 65 Prozent

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeichnet sich eine sehr hohe Wahlbeteiligung ab. Um 16.00 Uhr am Sonntag lag sie bei 65,3 Prozent, wie die Landeswahlleiterin in Magdeburg mitteilte. Das war deutlich höher als bei der letzten Landtagswahl am 6. Juni 2021, als um 16.00 Uhr erst 41 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben hatten.

Libanons Präsident ruft nach neuen israelischen Angriffen USA um Hilfe an

Angesichts neuer israelischer Angriffe im Süden des Libanon hat Präsident Joseph Aoun die USA und die internationale Gemeinschaft zu "dringendem Handeln" aufgerufen. Die jüngsten Angriffe, bei denen nach libanesischen Angaben vier Menschen getötet wurden, seien "eine gefährliche Eskalation", erklärte Aoun am Sonntag. Die israelische Armee hatte ihre neuen Angriffe mit Drohnen-Attacken der Hisbollah-Miliz auf ihre Soldaten begründet.

Textgröße ändern: