The National Times - Argentiniens Präsident Milei sieht Westen durch Sozialismus bedroht

Argentiniens Präsident Milei sieht Westen durch Sozialismus bedroht


Argentiniens Präsident Milei sieht Westen durch Sozialismus bedroht
Argentiniens Präsident Milei sieht Westen durch Sozialismus bedroht / Foto: © AFP

Der Sozialismus stellt nach Ansicht des neuen argentinischen Präsidenten Javier Milei eine Bedrohung für den Westen dar. In seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum im Schweizer Alpenort Davos warnte er am Mittwoch vor politischen Ideen, "die unweigerlich zum Sozialismus und damit zur Armut führen". Die wichtigsten westlichen Staatenlenker hätten "die Idee der Freiheit in den vergangenen Jahren leider aufgegeben - zugunsten verschiedener Versionen dessen, was wir Kollektivismus nennen", sagte er.

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Der ultraliberale Rechtspopulist bezeichnete Kapitalismus und freie Marktwirtschaft als die einzige Lösung gegen Armut und kritisierte zudem "radikalen Feminismus" und "soziale Gerechtigkeit". Milei lobte Unternehmer als "Helden" und rief sie auf, keine Angst zu haben vor der "politischen Kaste" und den "Parasiten, die vom Staat leben".

"Der Staat ist nicht die Lösung. Der Staat ist das Problem", sagte Milei und beendete seine Rede mit dem Ausruf: "Es lebe die Freiheit, verdammt nochmal!"

Die Rede in Davon war der erste internationale Auftritt des argentinischen Präsidenten nach seinem Amtsantritt am 10. Dezember. Der im November gewählte Milei hat die drittgrößten Volkswirtschaft Lateinamerikas inmitten einer schweren Wirtschaftskrise übernommen: Die Inflation in Argentinien ist auf mehr als 160 Prozent angestiegen, mehr als 40 Prozent der Bevölkerung leben in Armut. Der 53-jährige Politikneuling hatte dem hochverschuldeten Land eine "Schocktherapie" in Aussicht gestellt.

J.Sharp--TNT

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