The National Times - Abgeordneter verlässt AfD-Fraktion in niedersächsischem Landtag

Abgeordneter verlässt AfD-Fraktion in niedersächsischem Landtag


Abgeordneter verlässt AfD-Fraktion in niedersächsischem Landtag
Abgeordneter verlässt AfD-Fraktion in niedersächsischem Landtag / Foto: © AFP/Archiv

Die AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag ist durch den Austritt des Abgeordneten Josef Rakicky auf eine Größe von 17 Mandatsträgern geschrumpft. Rakicky habe "im Anschluss an eine verlorene Abstimmung in der Fraktion" seinen Austritt erklärt, teilte der AfD-Fraktionsvorsitzender Stefan Marzischweski am Mittwoch in Hannover mit. Der Schritt sei "Folge von unüberbrückbaren Differenzen in der Zusammenarbeit".

Textgröße ändern:

Rakicky war gesundheitspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, Einzelheiten zur Art der Differenzen machte Marzischweski nicht. Die Fraktion nehme dessen Entscheidung "zur Kenntnis" und gehe davon aus, dass er in der Folge sein Landtagsmandat niederlege werden, um Platz für einen Nachrücker zu machen. In diesem Punkt sei nun Rakickys "moralische Integrität" gefragt.

Rakicky ist Arzt und seit 2016 Mitglied der AfD. Für die Partei im Landtag sitzt er seit der niedersächsischen Landtagswahl 2022. Die AfD kam damals auf elf Prozent der Stimmen und zog mit 18 Abgeordneten in das Parlament ein.

Im niedersächsische Landtag sind vier Parteien vertreten. Hinter SPD, CDU und Grünen stellt die AfD die kleinste Fraktion. In Hannover regiert eine Koalition aus SPD und Grünen unter Ministerpräsident Stephan Weil (SPD).

F.Harris--TNT

Empfohlen

Merz: Regierung wird Antisemitismus mit allem in ihrer Macht Stehenden bekämpfen

Zum dritten Jahrestag des Hamas-Großangriffs auf Israel am 7. Oktober 2023 hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den weiteren Einsatz der Regierung gegen Antisemitismus bekräftigt. "Die Bundesregierung wird alles in ihrer Macht Stehende tun, um Antisemitismus in all seinen neuen und alten Formen konsequent zu bekämpfen", erklärte Merz am Mittwoch. "Jüdinnen und Juden müssen in ganz Deutschland ohne Angst leben können. Jüdisches Leben muss sich in unserer Gesellschaft weiter entfalten können."

Russischer Geschäftsmann: Trumps Sohn hat Kosten für Hochzeitsfeier beglichen

Der russische Geschäftsmann Umar Kremlew hat bestätigt, dass der älteste Sohn von US-Präsident Donald Trump ihm die Kosten seiner Hochzeitsfeierlichkeiten zurückerstattet hat. "Er hat das Geld zurückgezahlt, das ich für das Geschenk ausgegeben habe", sagte Kremlew am Dienstag mit Blick auf Donald Trump Jr. bei einer Pressekonferenz im türkischen Istanbul. Er betonte zugleich, er sehe keinen Grund, warum das Geld überhaupt habe zurückgezahlt werden müssen.

Dritter Jahrestag des 7. Oktobers: Wadephul warnt vor Anstieg von Antisemitismus

Anlässlich des dritten Jahrestages des Hamas-Großangriffs auf Israel am 7. Oktober 2023 hat Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) vor einem Anstieg von Antisemitismus in Deutschland gewarnt. "An diesem Tag bin ich mir auch schmerzhaft bewusst, dass wir seitdem einen entsetzlichen Anstieg von Antisemitismus erleben. Auch in unserem Land", sagte Wadephul in einem am Dienstag im Onlinedienst Instagram veröffentlichten Video.

AfD-Landtagspräsident in Sachsen-Anhalt: Klingbeil sieht Klärungsbedarf bei CDU

Vizekanzler und SPD-Chef Lars Klingbeil sieht nach der Wahl des AfD-Politikers Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt auch Klärungsbedarf bei der CDU. Dass Rausch mit deutlich mehr als den AfD-Stimmen gewählt wurde, "wirft sehr drängende Fragen auf", erklärte Klingbeil am Dienstag. "Nicht nur das BSW, sondern auch die CDU muss dringend erklären, wie es dazu kommen konnte."

Textgröße ändern: