The National Times - Stiko veröffentlicht neue Empfehlung für Umgang mit Corona-Vakzinen wie Sputnik

Stiko veröffentlicht neue Empfehlung für Umgang mit Corona-Vakzinen wie Sputnik


Stiko veröffentlicht neue Empfehlung für Umgang mit Corona-Vakzinen wie Sputnik
Stiko veröffentlicht neue Empfehlung für Umgang mit Corona-Vakzinen wie Sputnik

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat am Donnerstag eine neue Empfehlung für Menschen veröffentlicht, die mit in der EU nicht zugelassenen Corona-Impfstoffen etwa aus russischer und chinesischer Produktion geimpft wurden. Nach Angaben des Expertengremiums sollen diese nach einer abgeschlossenen Grundimmunisierung nach einer mindestens dreimonatigen Wartezeit noch einmal mit einem der in der EU zugelassenen mRNA-Impfstoffe immunisiert werden. Gleiches gilt für den Fall, dass sie bereits eine weitere Auffrischungsimfpfung mit einem dieser Präparate erhielten.

Textgröße ändern:

Im Fall einer noch nicht abgeschlossenen Grundimmunisierungsreihe mit lediglich einer Impfung empfahl die Stiko hingegen den Start einer kompletten neuen Immunisierungsserie mit den in der EU zugelassenen Impfstoffen. Die Stiko-Empfehlung bezog sich konkret auf den russischen Sputnik-Impfstoff, die chinesischen Präparate CoronaVac und Covilo und den Wirkstoff Covaxin des indischen Pharmaherstellers Bharat Biotech.

Bei den chinesischen und indischen Impfstoffen handelt es sich demnach um inaktivierte Ganzvirusvakzine. Aktuelle Daten zeigten, dass eine Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Wirkstoff nach einer derartigen Grundimmunisierung "einen guten Schutz" biete. Für den russischen Sputnik-Vektorimpfstoff fehlten solche Daten. Aus immunologischen Gründen sei aber davon auszugehen, dass eine mRNA-Auffrischungsimpfung ebenfalls wirke. Für weitere Impfstoffe galt die Empfehlung nicht.

Die Stiko ist als unabhängiges Expertengremium für Impfempfehlungen in Deutschland zuständig. Ärztinnen und Ärzte impfen in der Regel nur auf Basis ihrer Beschlüsse.

S.Arnold--TNT

Empfohlen

Trump: USA und Israel setzen neue Angriffe auf den Iran aus

Die USA und Israel verzichten nach Angaben von US-Präsident Donald Trump vorübergehend auf weitere Angriffe auf den Iran. Die USA seien vom Iran und von weiteren Ländern in der Region darum gebeten worden, weil sich eine neue Vereinbarung abzeichne, schrieb Trump am Samstagabend (Ortszeit) auf seiner Onlineplattform Truth Social. Ein solcher Deal müsse aber "schnell" erzielt werden.

Streit um Migrationskrise in Ceuta: Sondersitzung der EU-Innenminister am Dienstag

Die Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika hat zu schwerem Streit in der EU geführt. Die EU-Innenminister werden sich am Dienstag in einer Dringlichkeitssitzung mit den "Entwicklungen in Ceuta" befassen, wie die irische EU-Ratspräsidentschaft im Onlinedienst X ankündigte. Während mehrere EU-Mitgliedstaaten die spanische Regierung kritisierten, warf Spaniens sozialistischer Regierungschef Pedro Sánchez einigen EU-Ländern eine "egoistische" und "rechtswidrige" Reaktion vor.

Wadephul: EU-Kommission muss Schutz der Außengrenzen "absolute Priorität" einräumen

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat die EU-Kommission nach der Ankunft zehntausender Migranten in der spanischen Exklave Ceuta dazu aufgerufen, dem Schutz der Außengrenzen absolute Priorität einzuräumen. "Die Lage in Ceuta in den vergangenen Tagen war ein absoluter Stresstest, den wir bestanden haben", sagte Wadephul der "Bild am Sonntag". "Die Situation hat gerade auch die Anfälligkeit Europas gezeigt."

Trump: USA und Israel verzichten vorerst auf neue Angriffe auf den Iran

Die USA und Israel verzichten nach Angaben von US-Präsident Donald Trump vorübergehend auf weitere Angriffe auf den Iran. Die USA seien vom Iran und von weiteren Ländern in der Region darum gebeten worden, weil sich eine neue Vereinbarung abzeichne, schrieb Trump am Samstagabend (Ortszeit) auf seiner Onlineplattform Truth Social. Ein solcher Deal müsse aber schnell erzielt werden. Auch Israel verzichte vorerst auf Angriffe.

Textgröße ändern: