The National Times - Ukrainischer Mobilfunkanbieter Kyivstar: Netz wird derzeit wiederhergestellt

Ukrainischer Mobilfunkanbieter Kyivstar: Netz wird derzeit wiederhergestellt


Ukrainischer Mobilfunkanbieter Kyivstar: Netz wird derzeit wiederhergestellt
Ukrainischer Mobilfunkanbieter Kyivstar: Netz wird derzeit wiederhergestellt / Foto: © AFP

Nach einem massiven Hackerangriff ist der größte ukrainische Mobilfunkanbieter Kyivstar nach eigenen Angaben dabei, sein Netz wiederherzustellen. Dies erfolge "schrittweise", es könnten weiter Probleme auftreten, erklärte eine Sprecherin des Unternehmens am Mittwoch im Onlinedienst Facebook. Kyivstar-Kunden in der ukrainischen Hauptstadt Kiew konnten zunächst weiterhin nicht telefonieren oder Luftalarm-Nachrichten empfangen.

Textgröße ändern:

Der Anbieter Kyivstar, der mehr als 24 Millionen Mobilfunkkunden im Land hat, war am Dienstagmorgen von einem Hackerangriff getroffen worden. Dadurch wurde das Mobilfunknetz lahmgelegt, was erhebliche Auswirkungen auf das Leben vieler Ukrainer hatte. In der Folge waren auch SIM-Karten anderer Anbieter schwer zu bekommen.

In Saporischschja im Süden des Landes funktionierten Zahlungsterminals einiger Banken in Apotheken und Supermärkten nicht, wie örtliche Medien berichteten. In der nördlichen Region Tschernihiw fiel die Straßenbeleuchtung teilweise aus. Bewohner in mehreren Regionen berichteten von Schwierigkeiten beim Geldabheben.

Der ukrainische Geheimdienst SBU machte am Mittwoch Hacker einer Einheit des russischen Militärgeheimdienstes GRU für den Angriff verantwortlich. Eine "Gruppe russischer Pseudo-Hacker" habe sich bereits zu dem Angriff bekannt, hieß es.

L.A.Adams--TNT

Empfohlen

Trump begrüßt "großen" Sieg von Bolsonaro-Sohn bei erster Wahlrunde in Brasilien

US-Präsident Donald Trump hat den "großen" Sieg des rechtsgerichteten Senators Flávio Bolsonaro in der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Brasilien begrüßt. "Es ist ein großer Sieg. Knapp, aber ein sehr, sehr großer Sieg", sagte Trump am Montag vor Journalisten im Weißen Haus. "Unglaublich", fügte er hinzu.

Bericht: Zahl der Kriegsdienstverweigerer stark angestiegen

Die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung ist in diesem Jahr stark angestiegen. Von Januar bis August seien insgesamt 12.102 entsprechende Gesuche eingegangen, sagte eine Sprecherin des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Dienstagsausgaben). Im gesamten Jahr 2025 gab es demnach lediglich 3879 Anträge, 2024 waren es 2249.

Krise in Rumänien: Präsident nominiert vierten Kandidaten für Amt des Regierungschefs

Inmitten der anhaltenden politischen Krise in Rumänien hat Präsident Nicusor Dan zum vierten Mal einen neuen Regierungschef nominiert. Der Pro-Europäer Dan schlug am Montag den parteilosen 55-jährigen Diplomaten und ehemaligen Journalisten Luca Niculescu als neuen Ministerpräsidenten vor. "Ich habe den Menschen ausgewählt, der die besten Chancen hat, eine Mehrheit zu bilden", sagte Dan vor Journalisten.

Trump: Haben Bomber nach "Drohungen" von britischem Militärstützpunkt abgezogen

Der Abzug von B-1-Bombern der US-Armee vom britischen Luftwaffenstützpunkt Fairford ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump wegen "Drohungen" erfolgt. "Es gab Drohungen, also haben wir sie, statt den Feind in Versuchung zu bringen, ein wenig verlegt, nicht sehr weit", sagte Trump am Montag mit Blick auf die US-Flugzeuge vor Journalisten im Weißen Haus. Die Menschen, von denen diese Drohungen ausgegangen seien, "sind mit dem Iran verbunden", fügte Trump hinzu.

Textgröße ändern: