The National Times - Bundesregierung geht gegen zunehmende Vereinsamung von Menschen vor

Bundesregierung geht gegen zunehmende Vereinsamung von Menschen vor


Bundesregierung geht gegen zunehmende Vereinsamung von Menschen vor
Bundesregierung geht gegen zunehmende Vereinsamung von Menschen vor / Foto: © AFP/Archiv

Mehr Forschung, Modellprojekte und kürzere Wartezeiten für Therapieplätze: Die Bundesregierung will gegen die zunehmende Vereinsamung von Menschen in Deutschland vorgehen. Das Kabinett beschloss dazu am Mittwoch eine Strategie gegen Einsamkeit mit insgesamt über hundert Maßnahmen. "Einsamkeit ist eine Herausforderung an die gesamte Gesellschaft", erklärte dazu Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne). Sie habe negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen und das soziale Miteinander.

Textgröße ändern:

"Unser Ziel ist es, das Thema Einsamkeit in Deutschland stärker politisch und wissenschaftlich zu beleuchten", betonte Paus. Die in einem Papier des Familienministeriums festgehaltene Strategie verfolgt deshalb insgesamt 111 Maßnahmen, mit welchen die soziale Verbundenheit und das gesellschaftliche Miteinander gestärkt werden sollen. Sie sollen Wege aus der Vereinsamung aufzeigen.

Konkret will Paus' Ministerium die Öffentlichkeit mit einer Kampagne zum Thema sensibilisieren. Aufgrund von Wissenslücken soll weiter die Forschung zu den gesundheitlichen, gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen von Einsamkeit gefördert werden. Als weitere geplante Maßnahmen wird im Papier ein so genanntes "Einsamkeitsbarometer" genannt, mit dem das Ausmaß und die Verbreitung von Einsamkeit erhoben werden soll.

Auch die Förderung von universitären Lehrstühlen zum Thema Einsamkeit soll geprüft werden. Gegen zunehmende Einsamkeit will die Bundesregierung weiter Modellprojekte in den Kommunen fördern und die Wartezeiten auf Therapieplätze verkürzen.

A.Little--TNT

Empfohlen

Trump begrüßt "großen" Sieg von Bolsonaro-Sohn bei erster Wahlrunde in Brasilien

US-Präsident Donald Trump hat den "großen" Sieg des rechtsgerichteten Senators Flávio Bolsonaro in der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Brasilien begrüßt. "Es ist ein großer Sieg. Knapp, aber ein sehr, sehr großer Sieg", sagte Trump am Montag vor Journalisten im Weißen Haus. "Unglaublich", fügte er hinzu.

Bericht: Zahl der Kriegsdienstverweigerer stark angestiegen

Die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung ist in diesem Jahr stark angestiegen. Von Januar bis August seien insgesamt 12.102 entsprechende Gesuche eingegangen, sagte eine Sprecherin des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Dienstagsausgaben). Im gesamten Jahr 2025 gab es demnach lediglich 3879 Anträge, 2024 waren es 2249.

Krise in Rumänien: Präsident nominiert vierten Kandidaten für Amt des Regierungschefs

Inmitten der anhaltenden politischen Krise in Rumänien hat Präsident Nicusor Dan zum vierten Mal einen neuen Regierungschef nominiert. Der Pro-Europäer Dan schlug am Montag den parteilosen 55-jährigen Diplomaten und ehemaligen Journalisten Luca Niculescu als neuen Ministerpräsidenten vor. "Ich habe den Menschen ausgewählt, der die besten Chancen hat, eine Mehrheit zu bilden", sagte Dan vor Journalisten.

Trump: Haben Bomber nach "Drohungen" von britischem Militärstützpunkt abgezogen

Der Abzug von B-1-Bombern der US-Armee vom britischen Luftwaffenstützpunkt Fairford ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump wegen "Drohungen" erfolgt. "Es gab Drohungen, also haben wir sie, statt den Feind in Versuchung zu bringen, ein wenig verlegt, nicht sehr weit", sagte Trump am Montag mit Blick auf die US-Flugzeuge vor Journalisten im Weißen Haus. Die Menschen, von denen diese Drohungen ausgegangen seien, "sind mit dem Iran verbunden", fügte Trump hinzu.

Textgröße ändern: