The National Times - Irans Außenminister: Mögliche weitere Kriegsfront hängt von Israel ab

Irans Außenminister: Mögliche weitere Kriegsfront hängt von Israel ab


Irans Außenminister: Mögliche weitere Kriegsfront hängt von Israel ab
Irans Außenminister: Mögliche weitere Kriegsfront hängt von Israel ab / Foto: © AFP

Ob es nach dem Großangriff der Hamas auf Israel zu einem Mehrfrontenkrieg in der Region kommen könnte, hängt nach den Worten des iranischen Außenministers Hossein Amir-Abdollahian von Israel ab. "Einige Länder wenden sich an uns und fragen, ob die Eröffnung einer neuen Front (gegen Israel) in der Region möglich ist", sagte Amir-Abdollahian bei einem Staatsbesuch in Bagdad am Donnerstag.

Textgröße ändern:

"Wir sagen ihnen, dass (...) alles davon abhängt, wie sich das zionistische Regime in Gaza verhält", erklärte er und betonte, dass "die Verbrechen Israels" derzeit weitergingen. "Niemand in der Region bittet uns um Erlaubnis, um neue Fronten zu eröffnen", sagte Amir-Abdollahian.

Die USA befürchten, dass an Israels nördlicher Grenze zum Libanon eine weitere Front entstehen könnte. Im Libanon ist die schwer bewaffnete, vom Iran unterstützte und mit der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas verbündete Hisbollah-Miliz aktiv.

Von Bagdad aus reiste der iranische Außenminister in die libanesische Hauptstadt Beirut weiter, wo er von Vertretern der Hamas und der Hisbollah empfangen wurde. Auf dem Flughafen in Beirut warnte Amir-Abdollahian, dass die als "Achse des Widerstands" bekannten Verbündeten des Iran reagieren könnten, sollte Israels Offensive im Gazastreifen eskalieren. "Die Fortsetzung der Kriegsverbrechen gegen die Palästinenser" werde eine Antwort nach sich ziehen, sagte er vor Journalisten.

Teheran unterstützt die Hamas seit langem militärisch und finanziell, streitet eine Beteiligung an dem Angriff am Samstag jedoch ab.

S.Arnold--TNT

Empfohlen

Wahlen in Bosnien und Herzegowina haben begonnen

In Bosnien und Herzegowina haben am Sonntagmorgen die Wahlen begonnen. Die Bürgerinnen und Bürger des in einen serbischen und einen kroatisch-muslimischen Teilstaat geteilten Landes bestimmen das zentrale Parlament und die beiden regionalen Parlamente neu. Zudem wählen sie die Präsidenten der Teilrepubliken und das dreiköpfige Staatspräsidium des Zentralstaats. Die Präsidentschaft ist mit einem Kroaten, einem bosnischen Muslim und einem Serben besetzt.

Jemens Regierungstruppen melden Angriffe auf Ziele der Huthis im gesamten Land

Regierungstruppen im Jemen haben eigenen Angaben zufolge Ziele der pro-iranischen Huthi-Miliz im gesamten Land angegriffen. Die Streitkräfte hätten Angriffe in der von den Huthis kontrollierten Hauptstadt Sanaa, in der nordwestlichen Provinz Saada – einer der Hochburgen der Gruppe – sowie in Tais im Südwesten des Jemen ausgeführt, erklärte Militärsprecher Madschid al-Nusaili am Sonntag. Nur wenige Stunden zuvor hatte die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz eine Anlage des saudiarabischen Ölriesen Aramco in Riad angegriffen.

Unterstützung für die Ukraine: Kanzler Merz und Wirtschaftsministerin Reiche in Kiew

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist am Sonntagmorgen überraschend zu einem Besuch in Kiew eingetroffen. Merz, der von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) begleitet wird, sagte nach der Ankunft in der ukrainischen Hauptstadt: "Ich bin heute nach Kiew gereist, weil die Ukraine für die kommenden Wochen all unsere Unterstützung braucht." Erst am Vortag hatte Russland Ausländer und Diplomaten davor gewarnt, die ukrainische Hauptstadt zu besuchen.

Kanzler Merz und Wirtschaftsministerin Reiche in Kiew eingetroffen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist am Sonntagmorgen überraschend zu einem Besuch in Kiew eingetroffen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Regierungskreisen in Berlin. Demnach wird Merz von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) begleitet. Erst am Vortag hatte Russland Ausländer und Diplomaten gewarnt, die ukrainische Hauptstadt zu besuchen.

Textgröße ändern: