The National Times - Bürgermeister: Mindestens ein Toter bei Angriff auf Einkaufszentrum in Kiew

Bürgermeister: Mindestens ein Toter bei Angriff auf Einkaufszentrum in Kiew


Bürgermeister: Mindestens ein Toter bei Angriff auf Einkaufszentrum in Kiew
Bürgermeister: Mindestens ein Toter bei Angriff auf Einkaufszentrum in Kiew

Bei einem Angriff auf ein Einkaufszentrum in der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist mindestens ein Mensch getötet worden. "Ein Toter bis jetzt", erklärte Bürgermeister Vitali Klitschko am Sonntagabend im Internetdienst Telegram. Die Rettungsdienste erklärten auf Facebook, dass "feindlicher Beschuss" mehrere Stockwerke des Einkaufszentrums im Nordwesten der Stadt in Brand gesetzt habe. AFP-Journalisten berichteten von einer gewaltigen Explosion und Feuer.

Textgröße ändern:

Auf von den Behörden veröffentlichten Aufnahmen von Sicherheitskameras war eine große Explosion gefolgt von kleineren Detonationen zu sehen. Feuerwehrleute zogen mindestens einen staubbedeckten Mann aus den Trümmern. Soldaten sperrten den Ort ab und warnten vor Gefahr durch nicht explodierte Munition.

Kiew wurde in der vergangenen Woche von einer Reihe von Angriffen getroffen. Erst am Sonntag waren bei einem Angriff auf einen Wohnblock fünf Menschen verletzt worden.

Der russische Vormarsch auf die Hauptstadt ist unterdessen weitgehend zum Stillstand gekommen. Moskaus Streitkräfte liefern sich im Nordwesten und Osten der Stadt sporadische Gefechte mit ukrainischen Verteidigern, haben sich aber seit zwei Wochen kaum bewegt.

H.Davies--TNT

Empfohlen

Selenskyj lanciert ersten Gipfel der Karpaten-Länder

Mit einem ersten Gipfel der Karpaten-Länder will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine engere Zusammenarbeit mit den EU-Staaten vorantreiben. Selenskyj eröffnete am Freitag im Westen der Ukraine das erste Treffen des neuen Formats "Acht der Karpaten" (C8), dem neben der Ukraine auch Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, die Slowakei, Tschechien und Ungarn angehören.

Europarats-Plattform bezeichnet Wahl in Russland als "Scheinwahl"

Eine Gruppe von Abgeordneten des Europarats sowie von Aktivisten hat die Parlamentswahl in Russland als "Scheinwahl" bezeichnet, aus der "ein Scheinparlament" hervorgehen werde. "Die neue Staatsduma darf nicht anerkannt werden, weder als demokratisch gewählt noch als legitimer Repräsentant des russischen Volkes", erklärte am Freitag die Plattform für den Dialog mit demokratischen Kräften in Russland der Parlamentarischen Versammlung des Europarats.

Schwedens Oppositionschefin Andersson erklärt sich zur Bildung einer Regierung bereit

Nach dem hauchdünnen Wahlsieg des oppositionellen Mitte-links-Lagers in Schweden hat die sozialdemokratische Spitzenkandidatin Magdalena Andersson offiziell ihre Bereitschaft zur Bildung einer neuen Regierung erklärt. Sie habe Parlamentspräsident Andreas Norlén informiert, dass sie dies "versuchen" wolle, sagte Andersson am Freitag. Norlén wollte Andersson voraussichtlich noch am Freitag formell mit dieser Aufgabe betrauen.

Ceuta-Krise: An Stränden ausharrende Migranten in Zeltlager gebracht

Nach dem Massenandrang von Migranten in der spanischen Exklave Ceuta Ende Juli haben die Behörden damit begonnen, zahlreiche an Stränden ausharrende Migranten in ein Zeltlager zu bringen. Der Transfer begann am frühen Freitagmorgen, wie die Regierung mitteilte. Dabei kam es zu Gedränge, als Migranten sich die 1700 Plätze in dem am Hafen eingerichteten Zeltlager sichern wollten. Fernsehbilder zeigten, wie die Polizei eingreifen musste.

Textgröße ändern: