The National Times - Italien nimmt mit Staatsbegräbnis Abschied von Ex-Präsident Napolitano

Italien nimmt mit Staatsbegräbnis Abschied von Ex-Präsident Napolitano


Italien nimmt mit Staatsbegräbnis Abschied von Ex-Präsident Napolitano
Italien nimmt mit Staatsbegräbnis Abschied von Ex-Präsident Napolitano / Foto: © AFP

Mit einer staatlichen Trauerfeier hat Italien am Dienstag Abschied von seinem langjährigen Präsidenten Giorgio Napolitano genommen. An der Feier im Abgeordnetenhaus des Parlaments in Rom nahmen unter anderem Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier teil.

Textgröße ändern:

Unüblich für Italien hatte sich Napolitano eine nicht-religiöse Zeremonie gewünscht. Der langjährige Staatschef war am Freitag im Alter von 98 Jahren gestorben. Als Staatschef galt Napolitano als Garant von Stabilität in Italien. Der Kommunist war von Mai 2006 bis Januar 2015 Staatspräsident des Landes und erlebte zahlreiche Regierungen.

R.Hawkins--TNT

Empfohlen

Nach Scheitern von Wohnungspaket: Zehntausende protestieren in Spanien

Nach dem Scheitern eines Regulierungspakets gegen die Wohnungsnot im Parlament sind in Spanien erneut zehntausende Menschen für bezahlbaren Wohnraum auf die Straße gegangen. Allein in der Hauptstadt Madrid beteiligten sich am Samstag nach Behördenangaben 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000. Auch in mehreren anderen Städten gab es Proteste.

Zweites Treffen: Rot-Grün-Rot in Berlin verständigt sich auf "gemeinsamen Weg"

Die Berliner Landesverbände von Linken, Grünen und SPD haben sich bei einem zweiten Treffen nach der Wahl "auf einen weiteren gemeinsamen Weg verständigt". Dies geht aus einer gleichlautenden Erklärung hervor, welche die drei Parteien am Samstag verbreiteten. "In der kommenden Woche werden wir die aktuellen Gespräche zu einem Ergebnis führen", hieß es darin weiter.

Bilanz mit pessimistischen Untertönen: Steinmeier warnt vor Gefahr für Demokratie

Besorgte Mahnungen zum Ende einer langen Amtszeit: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat wenige Monate vor seinem Ausscheiden aus dem Amt vor einer ernsthaften Gefährdung für Demokratie und Zusammenhalt in Deutschland gewarnt. In seiner Rede zum Tag der Deutschen Einheit beklagte Steinmeier am Samstag in Bremen eine "unerträgliche politische Demagogie extremistischer Kräfte", die an den Grundfesten des Staates rüttle. Er rief die Bundesregierung auf, trotz allen Widerstands ihren Reformkurs fortzusetzen.

Lettland wählt neues Parlament unter dem Eindruck russischer Bedrohung

In Lettland haben die Bürger am Samstag unter dem Eindruck der russischen Bedrohung und wachsender wirtschaftlicher Sorgen ein neues Parlament gewählt. Sicherheit und Verteidigung prägten den Wahlkampf in dem baltischen Staat ebenso wie steigende Lebenshaltungskosten, niedrige Löhne und Probleme im Gesundheitssystem. Die ersten Teilergebnisse wurden für Samstagabend erwartet, das vorläufige amtliche Ergebnis für Sonntag.

Textgröße ändern: