The National Times - US-Delegation kritisiert bei Treffen mit Taliban Menschenrechtslage in Afghanistan

US-Delegation kritisiert bei Treffen mit Taliban Menschenrechtslage in Afghanistan


US-Delegation kritisiert bei Treffen mit Taliban Menschenrechtslage in Afghanistan
US-Delegation kritisiert bei Treffen mit Taliban Menschenrechtslage in Afghanistan / Foto: © AFP/Archiv

Eine US-Delegation hat bei einem Treffen in Katar mit Vertretern der radikalislamischen Taliban die sich verschlechternde Menschenrechtslage insbesondere für Mädchen und Frauen in Afghanistan angeprangert. Die US-Delegation habe auch ihre "große Besorgnis" über die humanitäre Krise in dem Land geäußert, teilte das US-Außenministerium am Montag (Ortszeit) mit. Sie habe zudem die Notwendigkeit der weiteren Unterstützung für Hilfsorganisationen und UN-Gremien betont, die Hilfe in Afghanistan leisten.

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In einer am späten Montag vom afghanischen Außenministerium veröffentlichten Erklärung hieß es, das Thema Menschenrechte sei besprochen worden. Nähere Angaben wurden jedoch nicht gemacht. Daneben sei es auch um die Aufhebung von Beschränkungen und Sanktionen im Bankwesen gegangen.

Das Treffen in Doha unter Ausschluss der Öffentlichkeit war eines der hochrangigsten bekannten Zusammentreffen zwischen US- und afghanischen Regierungsvertretern seit Monaten. Die US-Delegation wurde nach Angaben aus Washington vom Sondergesandten für Afghanistan, Thomas West, geleitet. Angaben aus Kabul zufolge wurde die afghanische Delegation von Außenminister Amir Khan Muttaki angeführt.

Seit ihrer Machtübernahme im August 2021 schließen die Taliban in Afghanistan Mädchen und Frauen immer mehr vom öffentlichen Leben aus. Ihnen wird der Zugang zu Schulen und Universitäten verwehrt, ihre Arbeitsmöglichkeiten wurden eingeschränkt, sie dürfen keine Parks, Jahrmärkte und Fitnessstudios besuchen. Zudem sind sie gezwungen, sich in der Öffentlichkeit zu verhüllen. Ende Juli mussten außerdem tausende Schönheitssalons wegen eines Verbots schließen.

A.M.Owen--TNT

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