The National Times - Designierter CDU-Chef Merz wirft Scholz Untätigkeit vor

Designierter CDU-Chef Merz wirft Scholz Untätigkeit vor


Designierter CDU-Chef Merz wirft Scholz Untätigkeit vor
Designierter CDU-Chef Merz wirft Scholz Untätigkeit vor

Der designierte CDU-Chef Friedrich Merz hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Untätigkeit vorgeworfen. Weder in der Debatte über die allgemeine Impfpflicht, noch bei der hohen Inflation, noch im Ukraine-Konflikt habe Scholz die von ihm versprochene Führung gezeigt, sagte Merz am Samstag bei einem digitalen CDU-Parteitag in Berlin. Wichtigste Aufgabe der CDU als Opposition im Bund werde es deshalb sein, "diese Regierung zu kontrollieren, diesen Bundeskanzler herauszufordern".

Textgröße ändern:

Nach der "schweren Niederlage" der Union bei der Bundestagswahl versprach Merz "ein kraftvolles Signal des Aufbruchs und der Erneuerung" bei dem Parteitag, auf dem er als neuer CDU-Vorsitzender gewählt werden soll. Ziel der Partei müsse es sein, als Opposition von heute den Weg zu bereiten, um wieder "die Regierung von morgen" zu werden.

"Täuschen wir uns nicht: Bis dahin kann es ein weiter Weg sein", sagte Merz. Wenn die Partei zerstritten sei, "dann wird es möglicherweise sehr lange dauern".

"Das, was wir im Jahr 2021 in der Union erlebt haben, das darf sich nicht wiederholen und das wird sich nicht wiederholen", sagte Merz. Die Partei müsse um Sachfragen ringen, notfalls auch streiten, aber am Ende für gemeinsame Ergebnisse stehen.

M.Davis--TNT

Empfohlen

Statistik: Kuba produziert nur die Hälfte des eigenen Strombedarfs

Kuba hat offiziellen Angaben zufolge im vergangenen Jahr nur rund die Hälfte seines Strombedarfs erzeugt. Von Anfang Januar bis Ende Dezember 2025 habe das Land im Durchschnitt ein Stromdefizit von 49,8 Prozent gehabt, heißt es in offiziellen Statistiken, die der Nachrichtenagentur AFP vorlagen. Der Strombedarf des Landes liegt demnach zu Spitzenzeiten bei rund 3300 Megawatt.

Umsetzung von Gaza-Plan: Trump beruft Mitglieder von "Friedensrat"

US-Präsident Donald Trump hat die Mitglieder des sogenannten Friedensrats für die Umsetzung seines 20-Punkte-Plan für den Gazastreifen ernannt. Trump berief unter anderem US-Außenminister Marco Rubio, seinen Schwiegersohn Jared Kushner, seinen Sondergesandten Steve Witkoff sowie den früheren britischen Premierminister Tony Blair zu Gründungsmitgliedern des Gremiums. In Kairo war zuvor die neue Übergangsverwaltung für den Gazastreifen zusammengetreten, deren Zusammensetzung die radikalislamische Hamas und die palästinensische Autonomiebehörde ausgehandelt haben.

Unions-Politiker: SPD-Pläne für Reform Erbschaftssteuer schon jetzt "mausetot"

Die Unions-Bundestagsfraktion hält die SPD-Pläne zur Reform der Erbschaftsteuer nach Angaben von CDU-Politikern für bereits komplett gescheitert. "Die SPD-Pläne zur Erbschaftsteuer gehen in die völlig falsche Richtung. Sie sind für uns mausetot", sagte der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Fritz Güntzler (CDU), der "Bild"-Zeitung (Samstagsausgabe). Die SPD habe "selbst gemerkt, dass es dafür auch in der Gesellschaft keine Mehrheit gibt".

Netblocks: Nach tagelanger Abschaltung nun minimale Internetverbindungen im Iran

Nach tagelanger Abschaltung durch die Behörden haben sich die Internetverbindungen im Iran nach Angaben der Organisation Netblocks am Samstag leicht verbessert. "Die Messwerte zeigen heute Morgen eine leichte Zunahme der Internetverbindung im Iran", erklärte die für Internetfreiheit eintretende Organisation am Samstag im Onlinedienst X. Allerdings betrügen die Verbindungen nur etwa zwei Prozent des üblichen Umfangs und es gebe keine Anzeichen für "eine wesentliche Rückkehr" zu allgemein verfügbarem Internet.

Textgröße ändern: