The National Times - Putin kündigt nach Angriff auf Krim-Brücke Vergeltung an

Putin kündigt nach Angriff auf Krim-Brücke Vergeltung an


Putin kündigt nach Angriff auf Krim-Brücke Vergeltung an
Putin kündigt nach Angriff auf Krim-Brücke Vergeltung an / Foto: © SPUTNIK/AFP

Nach einem ukrainischen Angriff auf die Krim-Brücke mit zwei Toten hat der russische Präsident Wladimir Putin Vergeltung angekündigt. "Gestern Abend wurde auf der Brücke ein weiterer Terroranschlag verübt", sagte Putin am Montag in einer Fernsehansprache. "Natürlich wird es eine Antwort von Russland geben. Das Verteidigungsministerium bereitet entsprechende Vorschläge vor", fügte er hinzu.

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Aus militärischer Sicht sei das Verbrechen "sinnlos"; die Brücke sei "lange Zeit" nicht mehr für Militärtransporte genutzt worden, sagte Putin und forderte strengere Sicherheitsmaßnahmen. "Ich warte auf konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Sicherheit dieser (...) wichtigen Verkehrseinrichtung."

Zuvor hatten russische Beamte erklärt, bei einem ukrainischen Angriff auf die von Moskau gebaute Brücke zu der 2014 von Russland annektierte Halbinsel seien ein ziviles Ehepaar getötet und ihr Kind verwundet worden. Moskau machte "das Kiewer Regime" für den Angriff durch zwei Drohnen am frühen Montagmorgen verantwortlich.

Flugverbindungen zur Krim waren nach dem Beginn der russischen Offensive in der Ukraine eingestellt worden, die meisten Touristen gelangten seitdem über die Brücke auf die Halbinsel. Nach Angaben des stellvertretenden russischen Ministerpräsidenten Marat Chusnullin sind die Tragwerke der Brücke intakt. Allerdings wurde die Brücke vorerst gesperrt, die Behörden der Krim empfahlen auf der besetzten Halbinsel festsitzenden Touristen aus Russland, durch die von Moskau besetzten Gebiete in der Ukraine zurück nach Hause zu fahren.

Eine ukrainische Quelle sagte der Nachrichtenagentur AFP, die ukrainische Marine und der nationale Sicherheitsdienst SBU hätten in der Nacht die von Russland gebaute Brücke angegriffen.

Die Brücke über die Straße von Kertsch war bereits im Oktober 2022 bei einer Explosion durch eine Lkw-Bombe teilweise zerstört worden. Moskau machte die Ukraine für den Angriff verantwortlich, Kiew streitet dies ab.

M.A.Walters--TNT

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