The National Times - Blinken: USA, Japan und Südkorea werden jede "Aggression" Nordkoreas abwehren

Blinken: USA, Japan und Südkorea werden jede "Aggression" Nordkoreas abwehren


Blinken: USA, Japan und Südkorea werden jede "Aggression" Nordkoreas abwehren
Blinken: USA, Japan und Südkorea werden jede "Aggression" Nordkoreas abwehren / Foto: © POOL/AFP

Die USA, Japan und Südkorea werden sich nach Angaben von US-Außenminister Antony Blinken gegen jede "Aggression" Nordkoreas verteidigen. "Wir sind entschlossen vereint, uns gemeinsam zu verteidigen, und stellen sicher, dass wir alles tun, um jede Aggression zu verhindern und abzuwehren", sagte Blinken am Freitag in der indonesischen Hauptstadt Jakarta. Dort traf er sich kurz nach einem erneuten nordkoreanischen Raketenstart mit seinen Kollegen aus Japan und Südkorea.

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In einer gemeinsamen Erklärung hieß es, die von den USA eingegangenen Verpflichtungen, Japan und Südkorea zu verteidigen, stünden fest und würden "durch das gesamte Spektrum an Fähigkeiten, einschließlich der nuklearen", gestützt.

Washington, Tokio und Seoul setzen sich den Angaben zufolge auch für eine vollständige Umsetzung der bestehenden UN-Sanktionen gegen Pjöngjang ein. Die drei Länder wollen demnach außerdem zusammen mit der internationalen Gemeinschaft weiter gegen "illegal" generierte Einnahmen Nordkoreas vorgehen, die Pjöngjangs Waffenprogramm finanzieren.

China und Russland verfügen allerdings über ein Veto-Recht im UN-Sicherheitsrat und können so Beschlüsse verhindern. In den vergangenen Monaten haben beide Länder deutlich gemacht, keine härteren Maßnahmen gegen Nordkorea zu wollen.

Nordkorea hatte am Mittwoch eine neue Interkontinentalrakete gestartet. Die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA teilte mit, die ballistische Feststoffrakete Hwasong-18 sei 1001 Kilometer weit geflogen und habe eine Höhe von 6648 Kilometern erreicht, bevor sie ins Ostmeer gestürzt sei, das auch als Japanisches Meer bekannt ist.

Kim Yo Jong, die einflussreiche Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, verteidigte den Raketentest am Freitag als Akt der "Selbstverteidigung". Sie drohte zudem mit einer "überwältigenden nuklearen Abschreckung", sollten die USA ihre "feindliche Politik" gegenüber Pjöngjang nicht aufgeben, meldete KCNA.

UN-Resolutionen untersagen dem international weitgehend isolierten Nordkorea den Start von ballistischen Raketen. Je nach Bauart können die Raketen mit einem Atomsprengkopf versehen werden.

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hatten sich zuletzt weiter verschärft, die Diplomatie ist zum Stillstand gekommen. Nordkoreas Machthaber Kim droht immer wieder mit einer militärischen Eskalation in der Region und hatte angekündigt, das eigene Atomwaffenarsenal "exponentiell" auszubauen. Washington und Seoul warnen deshalb, dass Pjöngjang einen Atomwaffentest ausführen könnte. Es wäre der erste solche Test seit 2017.

M.Davis--TNT

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