The National Times - Nato-Länder bei Streumunition gespalten

Nato-Länder bei Streumunition gespalten


Nato-Länder bei Streumunition gespalten
Nato-Länder bei Streumunition gespalten / Foto: © AFP/Archiv

Die Nato will die offenbar geplante Lieferung von US-Streumunition an die Ukraine nicht offiziell kommentieren. Die Militärallianz habe keine einheitliche Haltung zum Thema Streumunition, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Freitag in Brüssel. Er verwies darauf, dass eine Reihe von Mitgliedsländern den internationalen Vertrag zur Ächtung dieser Munition von 2010 unterzeichnet haben, andere jedoch nicht.

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"Streumunition wird im Ukraine-Krieg bereits auf beiden Seiten eingesetzt", betonte Stoltenberg. Es gebe jedoch einen deutlichen Unterschied: Russland nutze sie in seinem "brutalen Angriffskrieg" zur Invasion, während die Ukraine zur Selbstverteidigung darauf zurückgreife.

US-Medienberichten zufolge wollten die USA den Schritt womöglich am Freitag verkünden. Stoltenberg sagte dazu, es sei Sache der einzelnen Verbündeten, über die Lieferung von Waffen und anderer militärischer Ausrüstung an die Ukraine zu entscheiden.

Streubomben setzen dutzende oder sogar hunderte kleinere Sprengsätze frei, von denen viele nicht sofort explodieren. Sie können also noch lange nach ihrem Abwurf Menschen töten oder verletzen und sind deswegen eine besondere Gefahr für die Zivilbevölkerung.

T.Bailey--TNT

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