The National Times - Selenskyj reist zu Gesprächen mit tschechischem Präsidenten nach Prag

Selenskyj reist zu Gesprächen mit tschechischem Präsidenten nach Prag


Selenskyj reist zu Gesprächen mit tschechischem Präsidenten nach Prag
Selenskyj reist zu Gesprächen mit tschechischem Präsidenten nach Prag / Foto: © AFP

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach einem Besuch in Bulgarien am Donnerstagabend weiter in die tschechische Hauptstadt Prag gereist. Dort werde Selenskyj unter anderem seinen tschechischen Amtskollegen Petr Pavel treffen, erklärte Pavels Sprecherin am Donnerstag.

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Zuvor hatte Selenskyj in Sofia den neuen bulgarischen Ministerpräsidenten Nikolaj Denkow und weitere bulgarische Regierungsvertreter getroffen sowie Präsident Rumen Radew. "Im Mittelpunkt unserer Gespräche stehen natürlich die Sicherheit unserer Länder und ganz Europas, die Unterstützung der Verteidigung und die Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich", erklärte Selenskyj im Onlinedienst Telegram.

Bulgarien steht im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine hinter Kiew, bei der Lieferung von Waffen war das Land - ein bedeutender Munitionshersteller - bisher aber gespalten. Bisher wurden Waffen nur über Drittstaaten geliefert, doch das soll sich nun ändern. "Wir sind dankbar für die Unterstützung Bulgariens", sagte Selenskyj. Bulgarien und die Ukraine unterzeichneten während Selenskyjs Besuch auch eine gemeinsame Erklärung über eine Zusammenarbeit im Energiebereich.

Am Freitag will der ukrainische Präsident zu einem Treffen mit Präsident Recep Tayyip Erdogan nach Istanbul reisen. Den Berichten vom Donnerstag zufolge soll es dabei vor allem um das auslaufende Getreideabkommen zwischen Kiew und Moskau zum Export von ukrainischem Getreide über das Schwarze Meer gehen sowie um den bevorstehenden Nato-Gipfel in der kommenden Woche in Litauen.

Es wird erwartet, dass Selenskyj auf den türkischen Präsidenten einwirken will, damit dieser grünes Licht für den Nato-Beitritt Schwedens gibt. Die Türkei blockiert den schwedischen Beitritt seit Monaten und wirft dem Land vor, "Terroristen" Unterschlupf zu gewähren, womit vor allem Mitglieder der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) gemeint sind.

T.F.Russell--TNT

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