The National Times - "Deutschlandtrend": AfD erreicht mit 20 Prozent neuen Höchstwert

"Deutschlandtrend": AfD erreicht mit 20 Prozent neuen Höchstwert


"Deutschlandtrend": AfD erreicht mit 20 Prozent neuen Höchstwert
"Deutschlandtrend": AfD erreicht mit 20 Prozent neuen Höchstwert / Foto: © AFP/Archiv

Das Umfragehoch für die AfD hält an. Die Rechtsaußenpartei verbesserte sich im neuen ARD-"Deutschlandtrend" auf 20 Prozent, wie der WDR am Donnerstag mitteilte. Die AfD legte um zwei Prozentpunkte im Vergleich zum Juni zu und erreichte damit den höchsten Wert, der je für sie im "Deutschlandtrend" gemessen wurde.

Textgröße ändern:

Die Union verschlechterte sich um einen Punkt auf 28 Prozent, liegt damit aber weiterhin auf dem ersten Platz. Die SPD kommt unverändert auf 18 Prozent. Die Grünen verloren einen Punkt und erreichen mit 14 Prozent das für sie schwächste Ergebnis im "Deutschlandtrend" seit September 2018. Die Zustimmungswerte für FDP (sieben Prozent) und Linke (vier Prozent) blieben stabil.

Die Zufriedenheit mit der Ampel-Koalition liegt der Umfrage zufolge weiter auf einem niedrigen Niveau. Allerdings verbesserte sich der Wert im Vergleich zum Juni leicht. Derzeit sind laut dem "Deutschlandtrend" 23 Prozent der Bundesbürger mit der Arbeit der Regierung sehr zufrieden oder zufrieden, im Juni waren es noch 20 Prozent. 75 Prozent sind hingegen weniger oder gar nicht zufrieden mit der Arbeit der "Ampel", im Juni hatten sich noch 79 Prozent der Befragten unzufrieden geäußert.

Für den ARD-"Deutschlandtrend" hatte das Meinungsforschungsunternehmen Infratest dimap von Montag bis Mittwoch 1305 Wahlberechtigte befragt. Die statistische Fehlertoleranz wurde mit plus/minus zwei bis drei Prozentpunkten angegeben.

S.Cooper--TNT

Empfohlen

Berliner Linke trifft sich mit Grünen und SPD zu Gespräch vor möglichen Sondierungen

Elf Tage nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin treffen sich Linke, Grüne und SPD am Donnerstag (11.00 Uhr) zu einem ersten Gespräch vor möglichen Sondierungen. Bei dem Treffen auf Einladung der Linken soll geklärt werden, ob die Voraussetzungen für Sondierungsgespräche gegeben sind. Die Linke gewann die Wahl am 20. September deutlich. Spitzenkandidatin Elif Eralp kündigte anschließend an, eine Regierung mit Grünen und SPD anzustreben.

Bundesgericht prüft Herstellung von Impfstoff gegen Coronavirus durch Arzt

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt am Donnerstag (11.30 Uhr) darüber, ob ein Arzt selbst einen Impfstoff gegen das Coronavirus für seine Patienten herstellen darf. Der Mediziner aus Baden-Württemberg meldete dem Karlsruher Regierungspräsidium im Sommer 2021, dass er einen solchen Impfstoff anfertige. Die Behörde verbot ihm das. (Az. 3 C 11.24)

EU-Innenminister beraten über Abschiebungen

Die EU-Innenminister treffen sich am Donnerstag in Luxemburg, um über weitere Möglichkeiten zur Förderung von Abschiebungen zu diskutieren. Laut Tagesordnung sollen die Minister darüber beraten, wie die Abschiebung von Menschen ohne Aufenthaltsrecht durch eine "verstärkte Zusammenarbeit" mit "prioritären" Drittstaaten verbessert werden kann. Gleichzeitig prüfen Deutschland und vier weitere Länder Optionen zur Einrichtung von Abschiebezentren außerhalb der EU.

Wadephul trifft europäische Außenminister in Montenegro und reist nach Italien

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) berät am Donnerstag in Montenegro mit weiteren europäischen Außenministern über die Annäherung der Westbalkanstaaten an die Europäische Union. Das Treffen in der Hauptstadt Podgorica findet im Rahmen des sogenannten Berlin-Prozesses statt, den Deutschland 2014 initiiert hatte. Zum Westbalkan gehören Albanien, Bosnien und Herzegowina, das Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. Alle sechs Staaten bewerben sich seit vielen Jahren um eine Mitgliedschaft in der EU.

Textgröße ändern: