The National Times - Baerbock reist zu erstem Besuch in die Mongolei

Baerbock reist zu erstem Besuch in die Mongolei


Baerbock reist zu erstem Besuch in die Mongolei
Baerbock reist zu erstem Besuch in die Mongolei / Foto: © AFP/Archiv

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) führt am Donnerstag und Freitag politische Gespräche in der Mongolei. Das zwischen Russland und China gelegene Land sei "trotz der großen räumlichen räumlichen Distanz ein enger und verlässlicher Partner Deutschlands", sagte ein Außenamtssprecher am Mittwoch in Berlin. Am Donnerstag nimmt Baerbock in der Hauptstadt Ulan Bator an einem internationalen Außenministerinnen-Treffen teil. Am Freitag dann führt sie dort bilaterale Gespräche mit der mongolischen Regierung.

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Der Außenamtssprecher wies auf Gemeinsamkeiten zwischen der Mongolei und Deutschland hin: Beide Länder seien Demokratien, und beide verfolgten den Wunsch, "Abhängigkeiten abzubauen und ihre Wirtschaft zu diversifizieren".

Als besonders positiv hob der Außenamtssprecher hervor, dass die Mongolei als erstes asiatisches Land eine Konferenz zu feministischer Außenpolitik organisiert. "Dass das eine Priorität unserer Außenpolitik ist, haben wir immer wieder deutlich gemacht, insofern ist das dann eine schöne und gute Initiative", sagte er.

Die dünn besiedelte Mongolei verfügt über viele Bodenschätze, das Auswärtige Amt sieht Potenzial in einem Ausbau auch der wirtschaftlichen Beziehungen. Im Jahr 2011 hatte die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das Land als erste Regierungschefin der Bundesrepublik besucht. Vor den Wiedervereinigung hatte die Mongolei enge Beziehungen zur DDR unterhalten; in der kommunistischen Zeit war sie jahrzehntelang ein Satellitenstaat der Sowjetunion.

Erst kürzlich hatte auch SPD-Chef Lars Klingbeil die Mongolei besucht - und als Gastgeschenk ein Pferd erhalten. Der Außenamtssprecher wollte am Mittwoch keine Prognose abgeben, ob ein ähnliches Präsent auch auf Ministerin Baerbock warte. "Ich habe gehört, dass das zur Tradition dieses Landes gehört", sagte er mit Blick auf das verschenkte Pferd. "Ich kann dem aber nicht vorgreifen. Wir werden sehen, was in der Mongolei passiert."

T.Ward--TNT

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