The National Times - Gericht: Vermieter kann keine Miete von Jobcenter einklagen

Gericht: Vermieter kann keine Miete von Jobcenter einklagen


Gericht: Vermieter kann keine Miete von Jobcenter einklagen
Gericht: Vermieter kann keine Miete von Jobcenter einklagen

Ein Vermieter von Wohnungen an Mieter, die Grundsicherung beziehen, kann die Miete nicht vom Jobcenter einklagen. Zwar könne vereinbart werden, dass das Jobcenter die Miete in solchen Fällen direkt an den Vermieter überweist, erklärte das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen in Celle am Montag. Es entstehe dadurch aber keine Rechtsbeziehung zwischen Vermieter und Jobcenter.

Textgröße ändern:

In dem Fall ging es um einen Mann aus dem Harz, der mehrere Wohnungen an Grundsicherungsempfänger vermietet. Von den Mietern ließ er sich die Zustimmung zur Direktzahlung durch das Jobcenter geben. Eine Mieterin blieb aber die Nebenkosten für die Jahre 2018 und 2019 schuldig, woraufhin der Vermieter vor Gericht die Rückzahlung durch das Jobcenter in Goslar forderte.

Das Gericht erklärte aber, dass er keine eigenen einklagbaren Ansprüche habe. Die Direktzahlung diene nur der "Sicherstellung der zweckentsprechenden Verwendung der Unterkunftsleistungen", nicht der vereinfachten Durchsetzung von Mietforderungen.

E.Reid--TNT

Empfohlen

Bundesbauministerin Hubertz hat geheiratet - kirchliche Trauung im nächsten Jahr

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) hat geheiratet. Wie die "Bild"-Zeitung am Sonntag unter Berufung auf ihr Ministerium berichtete, gab Hubertz Mitte Mai ihrem Partner im rheinland-pfälzischen Kanzem bei Trier das Ja-Wort. Das Paar sei von Guido Wacht (CDU), Bürgermeister von Hubertz’ nahegelegenem Heimatort Konz, getraut worden.

Armenier entscheiden in Parlamentswahl über künftige Ausrichtung ihres Landes

In Armenien haben die Menschen am Sonntag in einer richtungsweisenden Parlamentswahl über den künftigen Kurs ihres Landes abgestimmt. Die Partei des seit 2018 amtierenden Regierungschefs Nikol Paschinjan, der den Kaukasusstaat der EU annähern möchte, lag in den Umfragen vorn. Stärkster Herausforderer war der pro-russische Milliardär Samwel Karapetjan. Überschattet wurde der Urnengang durch Kreml-freundliche Desinformationskampagnen.

Priorisierung gefordert: Bovenschulte kritisiert Übermaß an Reformen

Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte (SPD) hat vor einem Übermaß an Reformen gewarnt. "Steuerreform, Gesundheitsreform, Pflege, Rente, Arbeit, Energie – das scheint mir doch, vorsichtig gesagt, ein bisschen viel für die verbleibenden sechs Wochen bis zur politischen Sommerpause" sagte der Bremer Bürgermeister dem Magazin "Spiegel" nach einer Meldung vom Sonntag.

Hegseth nutzt D-Day-Gedenken für Breitseite gegen europäische Verbündete

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat das D-Day-Gedenken in Frankreich für eine Breitseite gegen die europäischen Verbündeten genutzt. Bei einer Rede am Samstag stellte er eine Verbindung her zwischen der Landung der Alliierten an den Stränden der Normandie im Juni 1944 und illegaler Migration in EU-Staaten. Die Frage sei, ob Europas Regierungen "gegen diese Invasion" vorgingen oder ob es schon "zu spät" sei, sagte er. Einer gemeinsamen Gedenkfeier blieb Hegseth fern.

Textgröße ändern: