The National Times - US-Basketball-Olympia-Siegerin in Russland wegen Drogenbesitzes festgenommen

US-Basketball-Olympia-Siegerin in Russland wegen Drogenbesitzes festgenommen


US-Basketball-Olympia-Siegerin in Russland wegen Drogenbesitzes festgenommen
US-Basketball-Olympia-Siegerin in Russland wegen Drogenbesitzes festgenommen

Inmitten heftiger Spannungen zwischen Moskau und Washington wegen des Ukraine-Krieges haben die russischen Behörden nach eigenen Angaben eine US-Basketballspielerin und zweifache Olympia-Siegerin wegen mutmaßlichen Drogenbesitzes festgenommen. Im Februar sei das Handgepäck der Sportlerin durchsucht worden, die aus New York eingereist sei, erklärte die russische Zollbehörde am Samstag. Dabei seien "Verdampfer" und "eine Flüssigkeit mit besonderem Geruch" gefunden worden. Der Basketball-Dachverband der USA teilte am Samstag mit, dass es sich um die Spielerin Brittney Griner handle.

Textgröße ändern:

Ein Experte habe festgestellt, dass es sich um berauschendes Cannabis-Öl handele, hieß es von russischer Seite weiter. Nach Angaben der Zollbehörde drohen Griner, die ein Mitglied der Nationalen Basketball-Vereinigung der Frauen (WNBA) ist, fünf bis zehn Jahre Haft.

USA Basketball, der Dachverband der gleichnamigen Sportart in den USA, erklärte im Kurzbotschaftendienst Twitter, die rechtliche Situation Griners sei bekannt und werde genau verfolgt. "Brittney hat sich während ihrer langen Zeit bei USA Basketball immer äußerst professionell verhalten, und ihre Sicherheit und ihr Wohlergehen sind unser Hauptanliegen", erklärte der Verband.

Das Team der 31-jährigen Sportlerin erklärte am Samstag: "Wir lieben und unterstützen Brittney, und zu diesem Zeitpunkt ist unsere Hauptsorge ihre Sicherheit, ihre körperliche und geistige Gesundheit und ihre sichere Rückkehr nach Hause."

Viele Frauen aus der WNBA spielen außerhalb der Saison in europäischen Basketball-Ligen, darunter auch der russischen und der ukrainischen.

E.Cox--TNT

Empfohlen

Firmen sollen mehr Zeit für Zahlung von 1000-Euro-Prämie bekommen

Unternehmen sollen länger Zeit bekommen, um ihren Beschäftigten die von der Koalition beschlossene 1000-Euro-Entlastungsprämie auszuzahlen. Der Zeitraum der Prämie soll bis zum 30. Juni 2027 ausgeweitet werden, wie aus dem entsprechenden Gesetzesentwurf hervorgeht, welcher der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag vorlag. Er soll am Mittwoch ins Bundeskabinett eingebracht werden. Unions-Parlamentsgeschäftsführer Steffen Bilger (CDU) hatte zuvor angekündigt, dass den Arbeitgebern "mehr Flexibilität" eingeräumt werden solle.

Einen Tag vor Auslaufen der Waffenruhe im Iran-Krieg Zweifel an neuen Verhandlungen

Einen Tag vor Auslaufen des zweiwöchigen Waffenruheabkommens zwischen den USA und dem Iran wachsen Zweifel an neuen Verhandlungen über ein endgültiges Ende der Kämpfe. Das iranische Staatsfernsehen berichtete am Dienstag, "weder eine Haupt- noch eine Nebendelegation" seien bislang ins Verhandlungsland Pakistan aufgebrochen. Beide Seiten überzogen sich zudem erneut mit Drohungen. US-Präsident Donald Trump erklärte, ohne neue Verhandlungen werde die Feuerpause "Mittwochabend, US-amerikanische Zeit" enden.

EU-Kommissar: EU will verstärkt Kerosin aus den USA kaufen

Angesichts von Warnungen vor Engpässen hat EU-Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas eine verstärkte Beschaffung von Kerosin aus den USA ins Spiel gebracht. "Wir arbeiten daran, eine alternative Versorgung Europas mit Flugkraftstoff zu sichern, etwa mit Treibstoff vom Typ A aus den USA", sagte Tzitzikostas nach einer Videokonferenz der EU-Verkehrsminister am Dienstag. Die Kommission will am Mittwoch ein Paket für Wege aus der Energiekrise vorlegen.

KI auf Vormarsch: Presse und Rundfunk fordern bessere Rahmenbedingungen

Angesichts des Vordringens der Künstlichen Intelligenz (KI) haben Vertreter von Presse und Rundfunk in Deutschland eine bessere Regulierung für die Medienlandschaft gefordert. "Medien drohen zu reinen Daten- und Inputlieferanten für KI-Systeme zu werden und journalistische Inhalte durch KI-generierte Zusammenfassungen ersetzt zu werden", erklärten die Sendeanstalten ARD und ZDF sowie Verbände von Zeitungsverlagen, digitalen Medienhäusern sowie des privaten Rundfunks am Dienstag. Dies sei "nicht hinnehmbar".

Textgröße ändern: