The National Times - Erdogan führt bei Stichwahl nach Auszählung fast aller Stimmen mit gut 52 Prozent

Erdogan führt bei Stichwahl nach Auszählung fast aller Stimmen mit gut 52 Prozent


Erdogan führt bei Stichwahl nach Auszählung fast aller Stimmen mit gut 52 Prozent
Erdogan führt bei Stichwahl nach Auszählung fast aller Stimmen mit gut 52 Prozent / Foto: © AFP

Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in der Türkei liegt Staatschef Recep Tayyip Erdogan nach Auszählung fast aller Stimmzettel mit gut 52 Prozent in Führung. Sein Herausforderer, der Sozialdemokrat Kemal Kilicdaroglu, lag nach Auszählung von 96 Prozent der Stimmzettel bei 47,7 Prozent, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Sonntagabend berichtete. Erdogan steuert damit - nach bereits 20 Jahren an der Macht - auf eine weitere Amtszeit zu.

Textgröße ändern:

Im Verlauf der Stimmauszählung war Erdogans Vorsprung allerdings geschrumpft. Nach Auszählung von rund 40 Prozent der Stimmen hatte er noch bei 57,1 Prozent gelegen, Kilicdaroglu bei nur 42,9 Prozent.

Im ersten Wahlgang vor zwei Wochen hatte keiner der Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erhalten. Umfragen vor der ersten Runde hatten den sozialdemokratischen Oppositionschef vorn gesehen. Anders als vorhergesagt landete Erdogan jedoch knapp fünf Prozentpunkte vor Kilicdaroglu und verfehlte die absolute Mehrheit nur knapp. In die Stichwahl zog Erdogan dann als klarer Favorit.

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

Merz nimmt an Jahrestreffen von Wirtschaftsinitiative "Made for Germany" teil

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) besucht am Mittwoch (ab 17.30 Uhr) das Jahrestreffen der Wirtschaftsinitiative "Made for Germany" in Berlin. Merz wird dort einen Impulsvortrag halten und anschließend mit Mitgliedern der Initiative sprechen. Später ist ein gemeinsames Pressestatement von Merz und Siemens-Chef Roland Busch sowie Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing geplant. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hält bereits um 16.00 Uhr eine Rede.

Abgeordneter: Zwei nordkoreanische Kriegsgefangene kürzlich aus Ukraine in Südkorea eingetroffen

Zwei Tage nach der Einbestellung des ukrainischen Gesandten in Seoul wegen des mutmaßlichen Verstoßes der Ukraine gegen eine vertrauliche Vereinbarung zur Übergabe von zwei nordkoreanischen Kriegsgefangenen hat ein südkoreanischer Parlamentarier die Ankunft der beiden Männer in Südkorea bestätigt. "Auch wenn ich das genaue Datum ihrer Ankunft in Südkorea nicht nennen kann, so kann ich doch bestätigen, dass die beiden Mitte September eintrafen", erklärte der Abgeordnete Youn Kun Young am Mittwoch. Er war demnach zuvor vom südkoreanischen Geheimdienst informiert worden.

Mehr als 100 israelische Siedler attackieren Dorf im Westjordanland

Mehr als 100 israelische Siedler haben am Dienstag ein Dorf im besetzten Westjordanland attackiert. Bei dem Angriff auf das Dorf Dschalud im Norden des Palästinensergebiets wurden nach Angaben der israelischen Armee zwei Häuser in Brand gesetzt und drei israelische Polizisten verletzt. Die Polizei teilte mit, sie habe einen Verdächtigen festgenommen und zwei Minderjährige zum Verhör mitgenommen.

Kasachstans Präsident preist bei Besuch in Berlin "exzellente" Beziehungen zu Putin

Kasachstans Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat bei einem Besuch in Berlin seine "exzellenten Beziehungen" zu Kreml-Chef Wladimir Putin gepriesen. "Was auch immer in der Ukraine passiert, wir werden niemals vergessen, dass Russland und die Ukraine unsere Freunde sind", sagte Tokajew am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).

Textgröße ändern: