The National Times - Mindestens 30 Tote und 56 Verletzte bei Explosion in Moschee in Pakistan

Mindestens 30 Tote und 56 Verletzte bei Explosion in Moschee in Pakistan


Mindestens 30 Tote und 56 Verletzte bei Explosion in Moschee in Pakistan
Mindestens 30 Tote und 56 Verletzte bei Explosion in Moschee in Pakistan

Bei einem Anschlag auf eine Moschee im Nordwesten Pakistans sind mindestens 30 Menschen getötet worden. 56 weitere seien durch die Explosion in der Moschee in Peshawar verletzt worden, erklärte ein Sprecher des Lady-Reading-Krankenhauses am Freitag. Die Detonation ereignete sich laut Augenzeugen kurz vor dem Freitagsgebet in dem schiitischen Gotteshaus der Provinzhauptstadt. In den Krankenhäusern sei der Notstand ausgerufen worden, teilte der Sprecher weiter mit.

Textgröße ändern:

"Ich habe einen Mann gesehen, der auf zwei Polizisten schoss, bevor er die Moschee betrat. Sekunden später hörte ich einen lauten Knall", berichtete der Augenzeuge Zahid Khan. Peshawar, das etwa 50 Kilometer von der Grenze zu Afghanistan entfernt ist, war Anfang der 2000er Jahre beinahe täglich Schauplatz von Anschlägen. In den vergangenen Jahren hatte sich die Sicherheitslage dort jedoch deutlich verbessert.

Pakistan kämpft derzeit mit einem Wiedererstarken der pakistanischen Taliban-Gruppe Tehreek-e-Taliban (TTP). Die TTP steht nicht in Verbindung mit der Taliban-Regierung in Afghanistan, sie haben aber gemeinsame Wurzeln. Die TTP hat sich seit Anfang des Jahres zu mehreren Anschlägen in Pakistan bekannt, darunter ein Attentat auf einen Polizeikontrollposten in Islamabad, bei dem ein Polizist getötet und zwei weitere verletzt wurden.

A.Davey--TNT

Empfohlen

Explosion an US-Botschaft in Oslo: Polizei nimmt drei Brüder fest

Nach einer Explosion an der US-Botschaft in Norwegens Hauptstadt Oslo am Wochenende hat die norwegische Polizei drei Brüder wegen des Verdachts eines "terroristischen Bombenanschlags" festgenommen. Die Ermittler gingen davon aus, dass einer der Brüder einen Sprengsatz vor der Botschaft platziert habe und die anderen beiden an der Tat beteiligt gewesen seien, sagte der Staatsanwalt Christian Hatlo bei einer Pressekonferenz am Mittwoch.

UN-Sicherheitsrat fordert sofortiges Ende iranischer Angriffe auf Golfstaaten

Der UN-Sicherheitsrat hat das sofortige Ende der iranischen Angriffe auf die umliegenden Golfstaaten gefordert. In seiner am Mittwoch mit 13 von 15 Stimmen verabschiedeten Resolution verlangte das wichtigste UN-Gremium die "unverzügliche Einstellung aller Angriffe der Islamischen Republik Iran gegen Bahrain, Kuwait, den Oman, Katar, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jordanien". Russland und China enthielten sich bei der Abstimmung.

Auswärtiges Amt: Mehr als 1100 Deutsche mit Evakuierungsflügen aus Golfregion nach Hause gebracht

Mehr als 1100 Deutsche sind mit Evakuierungsflügen aus der Golfregion nach Hause gebracht worden. Das teilte das Auswärtige Amt in Berlin am Mittwochabend im Onlinedienst X mit. "Mein Dank gilt allen Kollegen, die Tag und Nacht Ausreisen organisiert und auch mit der Reiseindustrie zusammengearbeitet haben", erklärte Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) seinem Ministerium zufolge.

Iran-nahe Gruppe bekennt sich zu Cyberangriffen auf zwei US-Konzerne

Eine Iran-nahe Hackergruppe hat zwei Cyberangriffe die US-Unternehmen Stryker und Verifone für sich beansprucht. Die Gruppe Handala bezeichnete den Cyberangriff auf den Medizintechnik-Konzern Stryker am Mittwoch im Onlinedienst X als Vergeltungsschlag für den "brutalen Angriff" auf eine iranische Grundschule mit womöglich mehr als 150 Toten vom 28. Februar. Nach Angaben der Hacker wurden mehr als 200.000 Systeme und Server in 79 Ländern lahmgelegt. Später gab die Gruppe den Angriff auf das Unternehmen Verifone bekannt, das Produkte für die Zahlungsabwicklung verkauft.

Textgröße ändern: