The National Times - SPD liegt in Umfrage zehn Tage vor Bremer Bürgerschaftswahl weiter vor CDU

SPD liegt in Umfrage zehn Tage vor Bremer Bürgerschaftswahl weiter vor CDU


SPD liegt in Umfrage zehn Tage vor Bremer Bürgerschaftswahl weiter vor CDU
SPD liegt in Umfrage zehn Tage vor Bremer Bürgerschaftswahl weiter vor CDU / Foto: © AFP/Archiv

Zehn Tage vor der Bürgerschaftswahl in Bremen am Sonntag kommender Woche sieht eine Umfrage die SPD von Bürgermeister Andreas Bovenschulte weiter vor der CDU von Herausforderer Frank Imhoff. Laut der am Donnerstag veröffentlichten Erhebung des Instituts Infratest dimap für die ARD kommt die SPD auf 30 Prozent. Die CDU bekäme 27 Prozent.

Textgröße ändern:

Das ist bei beiden Parteien ein Prozentpunkt weniger als in einer vorangegangenen Umfrage des Instituts von Mitte April. Die Grünen verlieren in der Umfrage vier Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Erhebung, sie kämen aktuell noch auf 13 Prozent. Die Linke wird dagegen bei zehn Prozent gesehen, ein Gewinn von drei Prozentpunkten im Vergleich zur letzten Umfrage.

Die FDP liegt gleichbleibend bei sechs Prozent. Nach dem Ausschluss der AfD von der Bürgerschaftswahl wird außerdem die rechtspopulistische Partei Bürger in Wut bei neun Prozent gesehen - nach sechs Prozent Mitte April. Infratest dimap befragte von Montag bis Mittwoch 1450 Wahlberechtigte in Bremen.

Die Wahl vor vier Jahren hatte die CDU mit 26,7 Prozent gewonnen. Die SPD kam mit 24,9 Prozent auf den zweiten Platz und bildete eine Regierung mit den Grünen und der Linken, die 17,4 Prozent beziehungsweise 11,3 Prozent erreichten. Die AfD landete bei 6,1 Prozent, die FDP bei 5,9 Prozent.

Rechnerisch wären nach der neuen Umfrage eine Fortsetzung von Rot-Grün-Rot oder eine Koalition von SPD und CDU möglich.

M.Wilson--TNT

Empfohlen

Nach Protesten: Spanische Regierung beschließt Maßnahmenpaket für Mieter

Nach tagelangen Protesten gegen hohe Mieten und die Wohnungsnot hat die spanische Regierung am Dienstag ein Gesetzespaket verabschiedet, das die Verlängerung von befristeten Mietverträgen und ein Moratorium für Zwangsräumungen vorsieht. Ob das Maßnahmenpaket durchs Parlament kommt, ist aber unklar. Die Proteste hatten sich an der Zwangsräumung der Wohnung der 87-jährigen Maricarmen Abascal in Madrid entzündet. Laut deren Anwältin kann die Rentnerin wieder zurück in ihre alte Wohnung.

Koalition ringt vor geplantem Kabinettsbeschluss um Einigung bei Pflegereform

Vor dem geplanten Kabinettsbeschluss haben sich Union und SPD am Dienstag in intensiven Verhandlungen weiter um eine Einigung bei der Pflegereform bemüht. "Wir werden sehen, ob wir im Kabinett uns mit einem Beschluss darauf verständigen können", sagte SPD-Fraktionschef Matthias Miersch am Dienstagnachmittag in Bremen. "Noch ist kein weißer Rauch aufgestiegen", hatte am Morgen der SPD-Gesundheitsexperte Christos Pantazis im ZDF betont. Er zeigte sich aber zuversichtlich, dass eine Einigung bis Mittwoch gelinge - dann sollte die Reform eigentlich vom Bundeskabinett beschlossen werden.

AfD-Verbot: SPD-Fraktionsvorsitzende fordern Einleitung eines Prüfverfahrens

Die Fraktionsvorsitzenden der SPD haben sich gemeinsam für die Einleitung eines Prüfverfahrens zu einem Verbot der AfD ausgesprochen. "Die AfD ist eine rechtsextreme Partei", heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Beschluss zum Abschluss der zweitägigen Fraktionsvorsitzendenkonferenz. Die Partei greife die freie Gesellschaft an, normalisiere Rassismus, mache demokratische Institutionen verächtlich "und arbeitet darauf hin, die freiheitliche demokratische Grundordnung von innen heraus zu beseitigen".

Rechtspopulistin Le Pen weist Antisemitismusvorwurf gegen Bardella als Manipulation zurück

Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen hat Antisemitismusvorwürfe gegen den Parteichef Jordan Bardella als politische Manöver zurückgewiesen. "Das lassen wir nicht mit uns machen", sagte sie am Dienstag in Paris vor Abgeordneten ihrer Partei Rassemblement National (RN) und verbündeter Parteien. Sie wolle herausfinden, "wer hinter dieser Manipulation steckt", sagte Le Pen.

Textgröße ändern: