The National Times - Caritas fordert Einrichtung humanitärer Korridore in Ukraine

Caritas fordert Einrichtung humanitärer Korridore in Ukraine


Caritas fordert Einrichtung humanitärer Korridore in Ukraine
Caritas fordert Einrichtung humanitärer Korridore in Ukraine

Die katholische Hilfsorganisation Caritas hat die Einrichtung humanitärer Korridore gefordert, um Hilfe für die Menschen in den besonders umkämpften Städten der Ukraine zu ermöglichen. "Wir sind äußerst beunruhigt über die Zuspitzung der Kämpfe rund um die Städte Mariupol im Süden und Charkiw im Nordosten der Ukraine", erklärte Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa am Mittwoch. Auch der massive russische Truppenaufmarsch vor Kiew lasse schreckliche Entwicklungen befürchten.

Textgröße ändern:

"Den Menschen zu helfen, ist das Gebot der Stunde. Wir haben unsere Hilfe für die Menschen in der Ukraine und die Caritasverbände der Nachbarländer auf 1,2 Millionen Euro deutlich aufstocken können", erklärte Welskop-Deffaa weiter. "Die Spendenbereitschaft ist ungebrochen", hob sie hervor. Finanziell unterstützt werde von Deutschland aus beispielsweise auch die Flüchtlingshilfe der Caritasverbände in Polen, Slowenien, Moldau und Rumänien.

In der Ukraine hat die Caritas nach eigenen Angaben Suppenküchen eingerichtet und verteilt Essen, warme Kleidung, Decken und Schlafsäcke sowie Hygienekits an Flüchtende. Allerdings werde die Versorgungslage im Land selbst immer schwieriger und auch die Arbeit dort gefährlicher.

"Wir sind tief beeindruckt vom unermüdlichen Engagement der Mitarbeitenden der Caritas Ukraine und den dort tätigen Freiwilligen“, betonte Welskop-Deffaa. Aus Caritaseinrichtungen in verschiedenen ukrainischen Städten erreichten sie "Berichte von einer unglaublichen Hilfsbereitschaft und Solidarität".

M.Davis--TNT

Empfohlen

Rheinland-pfälzischer Ministerpräsident mit Beschlüssen zu Kommunalentlastung zufrieden

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) hat sich positiv zu den Bund-Länder-Beschlüssen zur Entlastung der Kommunen geäußert. "Wir sind mit allem zufrieden", sagte Schnieder am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Es habe sich gezeigt, "wenn Länder mit dem Bund zusammen agieren, dass da was Gutes bei rumkommen kann", kommentierte er die Entscheidungen vom Donnerstag.

Russland meldet massive ukrainische Angriffe auf Moskau: 28 Drohnen abgeschossen

Die Ukraine hat nach russischen Angaben in der Nacht zum Freitag massive Drohnenangriffe auf Moskau gestartet. Innerhalb von etwa einer Stunde seien mindestens 28 auf Moskau zusteuernde Drohnen zerstört worden, erklärte der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, Sergej Sobjanin.

Anschläge auf jüdische Repräsentanten geplant: Prozess gegen Agenten in Hamburg

In Hamburg beginnt am Freitag (09.30 Uhr) ein Prozess gegen zwei mutmaßliche iranische Agenten wegen der Vorbereitung von Anschlägen unter anderem auf den Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster. Es handelt sich um einen dänischen und einen afghanischen Staatsbürger, die sich vor dem Oberlandesgericht der Hansestadt verantworten müssen. Die Bundesanwaltschaft klagte sie wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit und versuchter Beteiligung an einem Tötungsdelikt an.

Serie antisemitischer Anschläge in Europa: Sieben Festnahmen in Belgien

Mehr als drei Monate nach einem Bombenanschlag auf eine Synagoge in Lüttich haben die belgischen Ermittler sieben Verdächtige festgenommen. Die Festnahmen seien bei mehreren Polizeirazzien erfolgt, teilte am Donnerstagabend die Staatsanwaltschaft mit. Die Regierung hatte den Anschlag Anfang März als "verabscheuungswürdige antisemitische Tat" eingestuft. Er reihte sich ein in eine ganze Reihe von Anschlägen auf jüdische Einrichtungen in Europa nach Beginn des Iran-Krieges.

Textgröße ändern: