The National Times - Caritas fordert Einrichtung humanitärer Korridore in Ukraine

Caritas fordert Einrichtung humanitärer Korridore in Ukraine


Caritas fordert Einrichtung humanitärer Korridore in Ukraine
Caritas fordert Einrichtung humanitärer Korridore in Ukraine

Die katholische Hilfsorganisation Caritas hat die Einrichtung humanitärer Korridore gefordert, um Hilfe für die Menschen in den besonders umkämpften Städten der Ukraine zu ermöglichen. "Wir sind äußerst beunruhigt über die Zuspitzung der Kämpfe rund um die Städte Mariupol im Süden und Charkiw im Nordosten der Ukraine", erklärte Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa am Mittwoch. Auch der massive russische Truppenaufmarsch vor Kiew lasse schreckliche Entwicklungen befürchten.

Textgröße ändern:

"Den Menschen zu helfen, ist das Gebot der Stunde. Wir haben unsere Hilfe für die Menschen in der Ukraine und die Caritasverbände der Nachbarländer auf 1,2 Millionen Euro deutlich aufstocken können", erklärte Welskop-Deffaa weiter. "Die Spendenbereitschaft ist ungebrochen", hob sie hervor. Finanziell unterstützt werde von Deutschland aus beispielsweise auch die Flüchtlingshilfe der Caritasverbände in Polen, Slowenien, Moldau und Rumänien.

In der Ukraine hat die Caritas nach eigenen Angaben Suppenküchen eingerichtet und verteilt Essen, warme Kleidung, Decken und Schlafsäcke sowie Hygienekits an Flüchtende. Allerdings werde die Versorgungslage im Land selbst immer schwieriger und auch die Arbeit dort gefährlicher.

"Wir sind tief beeindruckt vom unermüdlichen Engagement der Mitarbeitenden der Caritas Ukraine und den dort tätigen Freiwilligen“, betonte Welskop-Deffaa. Aus Caritaseinrichtungen in verschiedenen ukrainischen Städten erreichten sie "Berichte von einer unglaublichen Hilfsbereitschaft und Solidarität".

M.Davis--TNT

Empfohlen

Amnesty: "Unterdrückungsapparat" in Venezuela besteht weiter fort

Der "Unterdrückungsapparat" in Venezuela besteht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zufolge auch nach der gewaltsamen Gefangennahme des linksnationalistischen Präsidenten Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz in Caracas im Januar weiter fort. "Der Unterdrückungsapparat bleibt vollumfänglich bestehen", sagte die Forschungsdirektorin von Amnesty International für den amerikanischen Kontinent, Valentina Ballesta, der Nachrichtenagentur AFP bei der Vorstellung des Jahresberichts der Menschenrechtsorganisation in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá am Dienstag.

Paris: Mediatoren für Kampfjet-Projekt FCAS fordern zehn zusäzliche Tage für Gespräche

Die Mediatoren für das in Schwierigkeiten steckende deutsch-französische Kampfjet-Projekt FCAS haben nach Angaben aus Paris zusätzliche zehn Tage für ihre Vermittlungen gefordert. Die Mediatoren hätten nun Zeit bis zum 28. April, um ihre Schlussfolgerungen vorzulegen, teilte die französische Verteidigungsministerin Catherine Vautrin am Dienstag dem Verteidigungsausschuss der französischen Nationalversammlung mit. Ursprünglich sei dafür der 18. April vorgesehen gewesen.

Steinmeier fordert mehr bürgerschaftlichen Einsatz: "Unser Land braucht mehr Engagierte"

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat von den Menschen in Deutschland mehr bürgerschaftlichen Einsatz eingefordert: "Unser Land braucht mehr Engagierte aus allen Lebenswelten, die mithelfen, den Zusammenhalt zu stärken und die Demokratie des Grundgesetzes zu schützen", schrieb Steinmeier in einem Gastbeitrag für die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwochsausgaben).

Chiles Ex-Präsidentin Bachelet hofft auf Bereitschaft der Welt für Frau als UN-Generalsekretärin

Die frühere chilenische Präsidentin Michelle Bachelet, die UN-Generalsekretärin werden will, hofft, dass die Welt bereit für eine Frau in dieser Position ist. "Wenn ich höflich sein soll, würde ich sagen, dass die Welt nicht bereit war. Ist sie jetzt bereit? Ich hoffe es", sagte Bachelet am Dienstag zu Reportern nach einer dreistündigen Anhörung vor den Mitgliedstaaten. "Es wäre ein sehr gutes Signal. Es könnte vielen Menschen Hoffnung geben", fuhr sie fort.

Textgröße ändern: