The National Times - Mehr als die Hälfte der Briten will nicht für Charles' Krönung zahlen

Mehr als die Hälfte der Briten will nicht für Charles' Krönung zahlen


Mehr als die Hälfte der Briten will nicht für Charles' Krönung zahlen
Mehr als die Hälfte der Briten will nicht für Charles' Krönung zahlen / Foto: © AFP

Mehr als die Hälfte der Briten will einer Umfrage zufolge nicht, dass die anstehende Krönung von König Charles III. mit Steuergeldern bezahlt wird. Die am Dienstag veröffentlichte Erhebung des Meinungsforschungsunternehmens YouGov ergab, dass 51 Prozent der Befragten finden, die Zeremonie am 6. Mai sollte nicht von der Regierung bezahlt werden; 32 Prozent sprachen sich dafür aus, 18 Prozent waren unentschieden.

Textgröße ändern:

Die Krönung Charles' und seiner Frau Camilla fällt in eine Zeit hoher Inflation und landesweiter Streiks im öffentlichen und privaten Sektor. Die Situation könnte ein zusätzlicher Dämpfer für die bisher ohnehin wenig enthuisiastische Stimmungslage vor dem Krönungswochende bedeuten.

Die britische Regierung hat noch nicht mitgeteilt, wie viel die Feierlichkeiten insgesamt kosten werden. Neben der Zeremonie in Westminster Abbey am Samstag wird es am Sonntag ein Konzert mit internationalen Stars am Schloss von Windsor geben. Nicht zuletzt wegen der großen Sicherheitsvorkehrungen wird allerdings davon ausgegangen, dass die Kosten sich auf mehrere zehn Millionen Pfund belaufen werden. Hinzu kommt ein landesweiter zusätzlicher Feiertag, der volkswirtschaftliche Kosten mist sich bringen wird.

Die Krönung der verstorbenen Königin Elizabeth II. vor 70 Jahren hatte 912.000 Pfund gekostet - was heute etwa 20,5 Millionen Pfund (23,2 Millionen Euro) entspräche. Die Krönung ihres Vaters, Charles' Großvaters, kostete im Jahr 1937 insgesamt 454.000 Pfund, umgerechnet auf das Jahr 2023 etwa 24,8 Millionen Pfund.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

Rubio: "Ausländischer Akteur" hinter möglichem Anschlag bei britischem Luftwaffenstützpunkt

Hinter dem möglicherweise geplanten Anschlag nahe eines von den USA genutzten britischen Luftwaffenstützpunkts steht nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio "ein ausländischer Akteur". "Hierbei ist eindeutig die Handschrift eines ausländischen Akteurs im Spiel", sagte Rubio am Montag (Ortszeit) dem Sender Fox News.

Bier und Molke aus Kanada: Neue US-Einfuhrsperre in Kraft

Die USA haben die Einfuhr bestimmter kanadischer Produkte bis auf Weiteres gestoppt. Am Dienstag (06.00 Uhr MESZ) trat ein Importembargo für alkoholische Getränke sowie einige Milchprodukte in Kraft. Betroffen sind unter anderem Bier, Schaumwein und Molke, aber auch PS-starke Motorräder.

Bundestagspräsidentin Klöckner kritisiert Verhalten von AfD und Linken im Parlament

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat das Verhalten der Abgeordneten von AfD und Linken im Plenum scharf kritisiert. "Das schaukelt sich so dermaßen hoch", sagte Klöckner nach Angaben vom Dienstag im Podcast "Meine schwerste Entscheidung" der Funke Medien. "Die beiden Fraktionen haben die meisten Ordnungsrufe mit Abstand. Die AfD die meisten, aber die Linken ziehen nach. Und diese Polarisierung, da müssen wir achtgeben."

Bundeskanzler Merz empfängt Kasachstans Präsidenten Tokajew

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfängt am Dienstag Kasachstans Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew im Bundeskanzleramt in Berlin (16.00 Uhr). Bei dem Treffen werden nach Angaben eines Regierungssprechers Themen wie der Ausbau der bilateralen Energie- und Rohstoffpartnerschaft, Fragen der regionalen Zusammenarbeit sowie die internationale Sicherheitspolitik im Mittelpunkt stehen. Für 17.00 Uhr ist eine gemeinsame Pressekonferenz geplant.

Textgröße ändern: