The National Times - Bayern will Abschießen von Wölfen erleichtern

Bayern will Abschießen von Wölfen erleichtern


Bayern will Abschießen von Wölfen erleichtern
Bayern will Abschießen von Wölfen erleichtern / Foto: © AFP/Archiv

Bayern will das Abschießen von Wölfen erleichtern. "Uns beschäftigt immer mehr die Sorge um Beutegreifer in Bayern", sagte CSU-Chef Markus Söder am Montag in München nach einer Vorstandssitzung seiner Partei. Dabei gehe es insbesondere um den Wolf, mittelfristig aber womöglich auch um andere Tiere wie Bären.

Textgröße ändern:

Aus diesem Grund werde seine Landesregierung am Dienstag einen Beschluss fassen, um die "Entnahme" solcher Tiere aus der Natur zu erleichtern, sagte der bayerische Ministerpräsident. "Entnahme" kann Fangen von Tieren bedeuten, aber auch das Töten - hier etwa durch Abschuss.

Bislang sei für solche Maßnahmen ein aufwändiges Verfahren mit DNA-Gutachten, einem eigenen Aktenzeichen und Beschlüssen notwendig. Mittlerweile sei der Wolf aber im Alpenraum und der Rhön so stark verbreitet, dass dies nicht mehr nötig sei, sagte der bayerische Ministerpräsident.

Es könnten durch die Beutegreifer große Gefahren nicht nur für Nutztieren, sondern auch für Menschen entstehen, sagte Söder. "Für uns steht der Mensch im Alpenraum an allererster Stelle." Die geplante Änderung der derzeit gültigen Rechtslage erklärte er auch mit dem Fall eines Joggers in Südtirol, der von einer Bärin getötet worden war. Ein Gericht entschied danach, dass das Tier nicht entnommen werden dürfe.

N.Johns--TNT

Empfohlen

Rubio: "Ausländischer Akteur" hinter möglichem Anschlag bei britischem Luftwaffenstützpunkt

Hinter dem möglicherweise geplanten Anschlag nahe eines von den USA genutzten britischen Luftwaffenstützpunkts steht nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio "ein ausländischer Akteur". "Hierbei ist eindeutig die Handschrift eines ausländischen Akteurs im Spiel", sagte Rubio am Montag (Ortszeit) dem Sender Fox News.

Bier und Molke aus Kanada: Neue US-Einfuhrsperre in Kraft

Die USA haben die Einfuhr bestimmter kanadischer Produkte bis auf Weiteres gestoppt. Am Dienstag (06.00 Uhr MESZ) trat ein Importembargo für alkoholische Getränke sowie einige Milchprodukte in Kraft. Betroffen sind unter anderem Bier, Schaumwein und Molke, aber auch PS-starke Motorräder.

Bundestagspräsidentin Klöckner kritisiert Verhalten von AfD und Linken im Parlament

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat das Verhalten der Abgeordneten von AfD und Linken im Plenum scharf kritisiert. "Das schaukelt sich so dermaßen hoch", sagte Klöckner nach Angaben vom Dienstag im Podcast "Meine schwerste Entscheidung" der Funke Medien. "Die beiden Fraktionen haben die meisten Ordnungsrufe mit Abstand. Die AfD die meisten, aber die Linken ziehen nach. Und diese Polarisierung, da müssen wir achtgeben."

Bundeskanzler Merz empfängt Kasachstans Präsidenten Tokajew

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfängt am Dienstag Kasachstans Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew im Bundeskanzleramt in Berlin (16.00 Uhr). Bei dem Treffen werden nach Angaben eines Regierungssprechers Themen wie der Ausbau der bilateralen Energie- und Rohstoffpartnerschaft, Fragen der regionalen Zusammenarbeit sowie die internationale Sicherheitspolitik im Mittelpunkt stehen. Für 17.00 Uhr ist eine gemeinsame Pressekonferenz geplant.

Textgröße ändern: