The National Times - Palästinenser: Zwei Tote bei israelischer Razzia im Westjordanland

Palästinenser: Zwei Tote bei israelischer Razzia im Westjordanland


Palästinenser: Zwei Tote bei israelischer Razzia im Westjordanland
Palästinenser: Zwei Tote bei israelischer Razzia im Westjordanland / Foto: © AFP

Israelische Streitkräfte haben palästinensischen Angaben zufolge bei einer Razzia im besetzten Westjordanland zwei Palästinenser getötet. Wie das palästinensische Gesundheitsministerium am Montag mitteilte, wurden die beiden Menschen in der Stadt Nablus im Norden des Westjordanlands erschossen. Nähere Angaben zur Identität der beiden machte es zunächst nicht.

Textgröße ändern:

Die israelische Armee erklärte, bei einer "Anti-Terror"-Operation zwei Menschen festgenommen zu haben. Während des Einsatzes hätten mehrere bewaffnete Männer auf die Soldaten geschossen, die daraufhin ebenfalls geschossen hätten, hieß es in einer Erklärung der Armee. Die Festgenommenen sollen demnach mit einem Schusswechsel in Verbindung stehen, bei dem im vergangenen Monat zwei israelische Soldaten verletzt wurden.

Seit Jahresbeginn wurden im israelisch-palästinensischen Konflikt mindestens 90 Palästinenser und 15 Israelis getötet. Am Samstag waren drei Israelis bei einer Auto-Attacke im Westjordanland verletzt worden. Die israelische Armee tötete den mutmaßlichen Angreifer.

F.Jackson--TNT

Empfohlen

Organspende: Bundestagspräsidentin Klöckner will gegen Widerspruchslösung stimmen

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) will im Bundestag gegen die Einführung der Widerspruchslösung bei der Organspende stimmen. Sie sei für die Organspende, aber "gegen die Einführung der Widerspruchslösung", sagte Klöckner nach Angaben vom Dienstag im Podcast "Meine schwerste Entscheidung" der Funke Medien. "Es ist schon ein Unterschied, ob ich proaktiv aus freien Stücken zu etwas zustimme oder ob der Staat für mich erstmal eine Entscheidung trifft, generisch: Du bist erstmal Organspender."

Trump bestreitet Waffenangebot an China

US-Präsident Donald Trump hat bestritten, dem chinesischen Staatschef Xi Jinping den Verkauf von US-Waffen angeboten zu haben. Trump wies am Montag Angaben des US-Botschafters in China, David Perdue, zurück. Er habe mit Xi nicht über Rüstungsgeschäfte gesprochen, sagte der Präsident.

Putin ordnet weitere Aufstockung der russischen Armee an

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Montag ein Dekret unterzeichnet, das die Personalstärke der Armee um weitere 15.500 Soldaten erhöht. "Die zulässige Personalstärke der russischen Streitkräfte wird auf 2.441.630 Menschen festgesetzt, darunter 1.550.500 Militärangehörige", hieß es in dem Dekret. Einen Grund nannte Putin nicht. Er hatte bereits im März, Juni und Juli eine Aufstockung der Armee verkündet.

USA: Keine Pläne für Waffenverkauf an China

Die USA halten nach Angaben aus Washington an ihrem langjährigen Waffenembargo gegen China fest. "Die US-Regierung hat keine Pläne, Waffen an China zu verkaufen", sagte ein Regierungsvertreter am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Er wies damit Angaben des US-Botschafters in China, David Perdue, zurück.

Textgröße ändern: