The National Times - Kriminalpolizist betrügt Anzeigenerstatterin - Bewährungsstrafe in Hamburg

Kriminalpolizist betrügt Anzeigenerstatterin - Bewährungsstrafe in Hamburg


Kriminalpolizist betrügt Anzeigenerstatterin - Bewährungsstrafe in Hamburg
Kriminalpolizist betrügt Anzeigenerstatterin - Bewährungsstrafe in Hamburg / Foto: © AFP/Archiv

Wegen dreisten Betrugs an einer Anzeigenerstatterin hat das Hamburger Amtsgericht einen Kriminalpolizisten zu einer eineinhalbjährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Es sah es nach Gerichtsangaben vom Donnerstag als erwiesen an, dass der 49-jährige Beamte der Frau gegenüber wahrheitswidrig behauptet hatte, die Ermittlungsmöglichkeiten der Polizei in ihrem Fall seien ausgeschöpft. Anschließend bot er ihr laut Anklageschrift für rund 57.000 Euro seine Dienste als Privatdetektiv an.

Textgröße ändern:

Die Frau überwies die geforderte Summe, ohne dass der Polizist entsprechend tätig wurde. Der Anklage zufolge war er weder willens noch in der Lage, die versprochenen Leistungen zu erbringen. Zu diesen sollte unter anderem eine 24-Stunden-Überwachung gehören. Die durch den Betrug zu Unrecht erlangten rund 57.000 Euro werden laut Urteil eingezogen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte die Frau über einen Rechtsanwalt bei der Polizei eine Strafanzeige gegen zwei Männer gestellt, weil sie diese verdächtigte, im Rahmen eines Zerwürfnisses Straftaten gegen sie begangen zu haben. Nähere Einzelheiten dazu waren nicht bekannt. Der Polizist war für die Bearbeitung zuständig. Das Geschehen spielte sich bereits 2018 ab.

M.Davis--TNT

Empfohlen

Trump bestreitet Waffenangebot an China

US-Präsident Donald Trump hat bestritten, dem chinesischen Staatschef Xi Jinping den Verkauf von US-Waffen angeboten zu haben. Trump wies am Montag Angaben des US-Botschafters in China, David Perdue, zurück. Er habe mit Xi nicht über Rüstungsgeschäfte gesprochen, sagte der Präsident.

Putin ordnet weitere Aufstockung der russischen Armee an

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Montag ein Dekret unterzeichnet, das die Personalstärke der Armee um weitere 15.500 Soldaten erhöht. "Die zulässige Personalstärke der russischen Streitkräfte wird auf 2.441.630 Menschen festgesetzt, darunter 1.550.500 Militärangehörige", hieß es in dem Dekret. Einen Grund nannte Putin nicht. Er hatte bereits im März, Juni und Juli eine Aufstockung der Armee verkündet.

USA: Keine Pläne für Waffenverkauf an China

Die USA halten nach Angaben aus Washington an ihrem langjährigen Waffenembargo gegen China fest. "Die US-Regierung hat keine Pläne, Waffen an China zu verkaufen", sagte ein Regierungsvertreter am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Er wies damit Angaben des US-Botschafters in China, David Perdue, zurück.

Eine Tote bei russischem Angriff auf Akademie der Wissenschaften in Kiew

Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Akademie der Wissenschaften im normalerweise gut geschützten Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist nach ukrainischen Angaben eine Frau getötet worden. Sechs weitere Menschen seien verletzt worden, erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Montag. Derweil wurde nach ukrainischen Angaben ein Grenzübergang zu Polen bei einem russischen Drohnenangriff beschädigt.

Textgröße ändern: