The National Times - Selenskyj wirft Russland Beschuss von Wohngebieten in der Ukraine vor

Selenskyj wirft Russland Beschuss von Wohngebieten in der Ukraine vor


Selenskyj wirft Russland Beschuss von Wohngebieten in der Ukraine vor
Selenskyj wirft Russland Beschuss von Wohngebieten in der Ukraine vor

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den russischen Truppen vorgeworfen, auch Wohngebiete in der Ukraine zu beschießen. "Die letzte Nacht war hart, wieder Schüsse, wieder Bombardierungen von Wohngebieten, von ziviler Infrastruktur", sagte er am Sonntag in einem in den Online-Netzwerken veröffentlichten Video. Es gebe nichts, "was die Besatzer nicht als legitimes Ziel betrachten".

Textgröße ändern:

"Sie kämpfen gegen jeden. Sie kämpfen gegen alles Lebendige", fügte der Präsident hinzu. Auch Kindergärten, Wohngebäude und sogar Krankenwagen gerieten ins Visier. In Wassylkiw, Kiew, Tschernigiw, Sumy, Charkiw und weiteren Städte lebten die Menschen unter Bedingungen, "wie sie bei uns zuletzt im Zweiten Weltkrieg herrschten".

Selenskyj hatte Moskau schon zuvor vorgeworfen, zivile Infrastruktur anzugreifen. Der Kreml hatte dies zurückgewiesen, obwohl es zahlreiche Beweise für Angriffe auf Wohngebiete gibt.

Der ukrainische Staatschef wandte sich auch an Belarus, das den russischen Streitkräften als einer der Ausgangspunkte für ihre Offensive diente. "Von eurem Gebiet aus töten sie unsere Kinder", sagte Selenskyj. "Wie könnt ihr euren Kindern in die Augen sehen?"

Russland hatte am Donnerstagmorgen mit dem Großangriff auf die Ukraine begonnen. Russische Bodentruppen waren anschließend binnen weniger Stunden bis in den Großraum Kiew vorgedrungen, stießen bei ihrem Vormarsch aber auf heftigeren Widerstand als erwartet. Am Samstag ordnete Russland eine Ausweitung seiner Militäroffensive in der Ukraine an.

V.Allen--TNT

Empfohlen

Wahl-O-Mat zu Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gestartet

Rund einen Monat vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist der sogenannte Wahl-O-Mat online gestartet. Nutzerinnen und Nutzer können ihre eigenen Positionen zu 38 politischen Thesen mit denen der 15 zur Wahl zugelassenen Parteien abgleichen. Das von der Bundeszentrale für politische Bildung entwickelte digitale Angebot soll Wahlberechtigten bei der Entscheidungsfindung helfen.

Bundesverfassungsgericht: Bundestag muss "zeitnah" über Wahleinsprüche entscheiden

Der Bundestag muss nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts "zeitnah" über Wahleinsprüche entscheiden. In einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss erklärten die Karlsruher Richter, es sei nicht ersichtlich, warum das Parlament die für die Wahlprüfung erforderlichen Schritte nicht unverzüglich nach seiner Konstituierung einleitete. Eine Wahlprüfungsbeschwerde gegen die Fünf-Prozent-Sperrklausel, um die es hauptsächlich in dem Verfahren ging, verwarf der Zweite Senat. (2 BvC 20/26)

Myanmars Ex-General Min Aung Hlaing zu erstem Besuch in Thailand als Präsident

Myanmars Ex-General und heutiger Präsident Min Aung Hlaing hat erstmals seit seinem Amtsantritt Thailand besucht und dabei seine Hoffnung auf eine Normalisierung der Beziehungen seines Landes zu den anderen Staaten der Region zum Ausdruck gebracht. Die Beziehungen zu den südostasiatischen Asean-Staaten hätten für ihn "Priorität", sagte Min Aung Hlaing am Donnerstag in Bangkok. Der thailändische Regierungschef Anutin Charnvirakul sagte ihm seine Unterstützung zu.

Iran-Krieg: Trump weist Berichte über Munitionsknappheit zurück

US-Präsident Donald Trump hat Medienberichte über eine Munitionsknappheit im Krieg gegen den Iran zurückgewiesen und Journalisten mit hohen Haftstrafen gedroht. Die US-Streitkräfte hätten "riesige Mengen an 'Munition', vor allem bestimmter Arten", schrieb Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. US-Medien hatten zuvor berichtet, ein Mangel an Raketen habe Trump von weiteren Angriffen auf den Iran abgehalten.

Textgröße ändern: