The National Times - Selenskyj wirft Russland Beschuss von Wohngebieten in der Ukraine vor

Selenskyj wirft Russland Beschuss von Wohngebieten in der Ukraine vor


Selenskyj wirft Russland Beschuss von Wohngebieten in der Ukraine vor
Selenskyj wirft Russland Beschuss von Wohngebieten in der Ukraine vor

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den russischen Truppen vorgeworfen, auch Wohngebiete in der Ukraine zu beschießen. "Die letzte Nacht war hart, wieder Schüsse, wieder Bombardierungen von Wohngebieten, von ziviler Infrastruktur", sagte er am Sonntag in einem in den Online-Netzwerken veröffentlichten Video. Es gebe nichts, "was die Besatzer nicht als legitimes Ziel betrachten".

Textgröße ändern:

"Sie kämpfen gegen jeden. Sie kämpfen gegen alles Lebendige", fügte der Präsident hinzu. Auch Kindergärten, Wohngebäude und sogar Krankenwagen gerieten ins Visier. In Wassylkiw, Kiew, Tschernigiw, Sumy, Charkiw und weiteren Städte lebten die Menschen unter Bedingungen, "wie sie bei uns zuletzt im Zweiten Weltkrieg herrschten".

Selenskyj hatte Moskau schon zuvor vorgeworfen, zivile Infrastruktur anzugreifen. Der Kreml hatte dies zurückgewiesen, obwohl es zahlreiche Beweise für Angriffe auf Wohngebiete gibt.

Der ukrainische Staatschef wandte sich auch an Belarus, das den russischen Streitkräften als einer der Ausgangspunkte für ihre Offensive diente. "Von eurem Gebiet aus töten sie unsere Kinder", sagte Selenskyj. "Wie könnt ihr euren Kindern in die Augen sehen?"

Russland hatte am Donnerstagmorgen mit dem Großangriff auf die Ukraine begonnen. Russische Bodentruppen waren anschließend binnen weniger Stunden bis in den Großraum Kiew vorgedrungen, stießen bei ihrem Vormarsch aber auf heftigeren Widerstand als erwartet. Am Samstag ordnete Russland eine Ausweitung seiner Militäroffensive in der Ukraine an.

V.Allen--TNT

Empfohlen

US-Medien: Israel informiert Trump über "konkreten" iranischen Mordplan

Der israelische Geheimdienst hat laut US-Medienberichten Washington über einen neuen "konkreten" Plan des Irans zur Ermordung von US-Präsident Donald Trump informiert. Die US-Regierung habe zwar schon länger fortlaufende Geheimdiensthinweise auf mögliche Attentatspläne gegen Trump bekommen, berichtete am Donnerstag der Fernsehsender CNN. "Doch die Warnung aus Israel war neu und bezog sich auf ein konkretes Komplott."

Bellevue-Sanierung: Steinmeier nimmt Amtsgeschäfte am Spreebogen auf

Weil das Berliner Schloss Bellevue umfassend saniert wird, wechselt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Freitag bis auf weiteres in einen Ersatz-Amtssitz am Spreebogen. Zunächst soll die Standarte des Bundespräsidenten um 9.30 Uhr an Schloss Bellevue eingeholt und anschließend um 10.30 Uhr am vorübergehenden Amtssitz am Spreebogen neu gesetzt werden.

Bundestag und Bundesrat sollen neues Heizungsgesetz verabschieden

Das neue Heizungsgesetz soll am Freitagvormittag zunächst im Bundestag und anschließend auch im Bundesrat beraten und abschließend beschlossen werden. Das Vorhaben, mit dem die Bundesregierung die im Koalitionsvertrag vereinbarte Abschaffung des Heizungsgesetzes der Ampel-Koalition umsetzen will, wurde in dieser Woche im Eilverfahren durch die zuständigen Bundestagsausschüsse gebracht. Ziel ist, das Gesetz noch vor der Sommerpause zu beschließen.

Wadephul empfängt slowenischen Kollegen Kajzer in Berlin

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) empfängt am Freitag seinen slowenischen Kollegen Tone Kajzer zu Gesprächen in Berlin. Im Anschluss an das Treffen wollen die beiden Minister am Nachmittag (gegen 16.15 Uhr) im Auswärtigen Amt vor die Presse treten. Das zwei Millionen Einwohner zählende Slowenien hatte im Mai eine neue Regierung bekommen.

Textgröße ändern: