The National Times - Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei in Kenia

Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei in Kenia


Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei in Kenia
Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei in Kenia / Foto: © AFP

Bei Protesten der Opposition gegen die steigenden Preise in Kenia haben sich Demonstranten und Polizisten am Montag gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert. In der Hauptstadt Nairobi warfen Demonstranten Steine auf die Polizei, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Die Beamten gingen mit Tränengas und Wasserwerfer gegen Demonstranten vor. Etwa 20 Menschen wurden festgenommen.

Textgröße ändern:

Die Proteste richten sich gegen die Inflation. Viele Menschen in Kenia leiden unter den steigenden Preisen für Grundnahrungsmittel, dem starken Verfall des Schillings und einer Rekorddürre.

Oppositionsführer Raila Odinga hatte angesichts der steigenden Kosten und der "gestohlenen" Wahlen im vergangenen Jahr zu den Demonstrationen aufgerufen. Präsident William Ruto hatte die äußerst knappe Abstimmung gewonnen, Odinga bezeichnet Rutos Regierung als "illegitim".

Die Behörden hatten zwei Anträge auf Demonstrationen erhalten und diese "aus Gründen der öffentlichen Sicherheit" nicht genehmigt. Rutos Regierung kündigte an, eine harte Haltung gegenüber den Protestierenden einzunehmen.

P.Murphy--TNT

Empfohlen

Nato-Kommandeur: Russlands Sabotage "immer dreister" - funktioniert aber nicht

Nach den Worten des Oberbefehlshabers der Nato-Truppen in Europa, US-General Alexus Grynkewich, hat die "russische Sabotagekampagne" in Europa für den Kreml keinen Erfolg. Die "staatlich gesteuerte Sabotage" werde zwar "immer dreister", sagte Grynkewich am Montag vor EU-Abgeordneten. Dennoch halte das die europäischen Länder nicht davon ab, die Ukraine weiter zu unterstützen.

Großbritannien legt neues Programm zur Aufnahme von Flüchtlingen auf

Großbritannien will mit einem neu aufgelegten Programm hunderte Flüchtlinge aufnehmen. "Wir werden schutzbedürftige Flüchtlinge aus aller Welt aufnehmen und ihnen die Chance auf ein neues und besseres Leben hier in Großbritannien geben", sagte Innenministerin Shabana Mahmood am Montag beim jährlichen Parteitag der regierenden Labour-Partei in Liverpool. Etwa ein Viertel der Flüchtlinge sollen Frauen und Mädchen aus Afghanistan sowie Palästinenser sein.

Großbritannien: Terrorverdächtige wieder freigelassen - Burnham kündigt Krisensitzung an

In Großbritannien sind fünf Briten vorerst wieder auf freien Fuß gesetzt worden, die am Sonntag wegen eines möglicherweise geplanten Anschlags auf einen Luftwaffenstützpunkt festgenommen worden waren. Die fünf Männer seien "nach umfangreichen Befragungen und Ermittlungen" unter Auflagen freigelassen worden, erklärte Laurence Taylor von der Anti-Terror-Polizei am Montag.

Seoul: Nordkoreanische Minen vermutlich Auslöser von Explosion in Grenzgebiet

Eine Explosion mit drei verletzten südkoreanischen Offiziere in der stark gesicherten Entmilitarisierten Zone im Grenzgebiet zu Nordkorea in der vergangenen Woche ist nach Angaben aus Seoul vermutlich von nordkoreanischen Minen ausgelöst worden. "Wir gehen davon aus, dass nordkoreanische Landminen mit hoher Wahrscheinlichkeit die Explosion verursacht haben", erklärte der Vizevorsitzende des Vereinigten Generalstabs Südkoreas, Kwon Dae Won, am Montag.

Textgröße ändern: