The National Times - Selenskyj: Kiew und Umgebung unter Kontrolle der ukrainischen Armee

Selenskyj: Kiew und Umgebung unter Kontrolle der ukrainischen Armee


Selenskyj: Kiew und Umgebung unter Kontrolle der ukrainischen Armee
Selenskyj: Kiew und Umgebung unter Kontrolle der ukrainischen Armee

Die Ukraine hat nach Darstellung ihres Präsidenten Wolodymyr Selenskyj russische Angriffe im Großraum Kiew erfolgreich abgewehrt. "Wir haben uns behauptet und wehren feindliche Angriffe erfolgreich ab", sagte Selenskyj in einer am Samstag auf Facebook veröffentlichten Videobotschaft. Zwar werde in vielen Regionen der Ukraine weiter gekämpft. Es sei aber "die ukrainische Armee, die Kiew und wichtige Städte rund um die Hauptstadt kontrolliert".

Textgröße ändern:

Der 44-jährige Staatschef warf Russland erneut vor, zivile Ziele angegriffen zu haben. "Der Feind hat alles gegen uns eingesetzt: Raketen, Kampfflugzeuge, Drohnen, Artillerie, gepanzerte Fahrzeuge, Fallschirmjäger." Jedoch sei es der russischen Armee nicht gelungen, den Widerstand der Ukrainer zu brechen.

Russland habe vorgehabt, politische "Marionetten" in Kiew zu installieren, wie es sie in den Separatistengebieten in der Ostukraine gebe, sagte Selenskyj. Er fügte hinzu: "Wir haben ihren Plan durchkreuzt."

Selenskyj richtete sich auch direkt an die russische Bevölkerung. Er wisse, dass "viele Menschen in Russland einfach schockiert über die Schäbigkeit und Grausamkeit" ihrer Regierung seien. Die Russen müssten dem Kreml nun deutlich machen, "dass dieser Krieg sofort beendet werden muss", sagte er unter Verweis auch auf die russischen Todesopfer. "Stoppen Sie einfach jene, die Sie anlügen, die uns anlügen, die die ganze Welt anlügen."

Russland hatte am Donnerstagmorgen mit dem Großangriff auf die Ukraine begonnen. Russische Bodentruppen waren anschließend binnen weniger Stunden bis in den Großraum Kiew vorgedrungen. Seit Kriegsbeginn wurden nach ukrainischen Angaben 198 Zivilisten getötet und mehr als 1100 weitere verletzt. Die Ukraine meldete zudem den Tod von 2800 russischen Soldaten. Die Angaben lassen sich von unabhängiger Seite kaum überprüfen. Wegen des Konflikts befinden sich zehntausende Menschen auf der Flucht.

S.M.Riley--TNT

Empfohlen

US-Präsident Trump von Chinas Präsident Xi in Peking empfangen

US-Präsident Donald Trump ist in Peking von Chinas Präsident Xi Jinping empfangen worden. Die beiden Politiker schüttelten sich am Donnerstag vor der Großen Halle des Volkes die Hände. Bei Trumps Ankunft vor dem Gebäude waren unter anderem US-Außenminister Marco Rubio, US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sowie mehrere Unternehmenschefs wie Tesla-Chef Elon Musk anwesend.

Dritte Gesprächsrunde zwischen Israel und Libanon in Washington

Im Bemühen um eine Friedenslösung kommen Vertreter aus Israel und dem Libanon am Donnerstag erneut in Washington zusammen. Es ist die dritte Gesprächsrunde seit Verkündung der Feuerpause vor fast einem Monat. Bei der jüngsten Runde am 23. April hatte Präsident Donald Trump die Unterhändler persönlich im Weißen Haus empfangen.

Emirate weisen "Berichte" über geheimem Besuch Netanjahus zurück

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben Angaben zurückgewiesen, wonach Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu im Iran-Krieg das Land heimlich besuchte. Die "kursierenden Berichte über einen angeblichen Besuch" Netanjahus in den Emiraten seien nicht zutreffend, erklärte das Außenministerium der Emirate am Donnerstag. Auch eine israelische Militärdelegation sei nicht empfangen worden. Die Beziehungen zu Israel seien "öffentlich" und beruhten nicht auf "intransparenten oder inoffiziellen Vereinbarungen", erklärte das Ministerium weiter.

Vorgezogene Wahl in Israel zeichnet sich ab - Koalition legt Gesetzentwurf vor

In Israel dürfte es ab Ende August zu einer vorgezogenen Parlamentswahl kommen: Die Regierungskoalition ebnete den Weg dafür durch einen Antrag auf Auflösung des Parlaments. "Die 25. Knesset wird vor Ablauf ihrer Amtszeit aufgelöst", erklärte die rechte Likud-Partei von Regierungschef Benjamin Netanjahu am Mittwoch. Sie kam damit mehreren Oppositionsparteien zuvor. Der Schritt erfolgte angesichts eines sich abzeichnenden möglichen Bruchs der Regierungskoalition.

Textgröße ändern: