The National Times - Macron ruft ein Jahr nach Kriegsbeginn zum Sieg der Ukraine auf

Macron ruft ein Jahr nach Kriegsbeginn zum Sieg der Ukraine auf


Macron ruft ein Jahr nach Kriegsbeginn zum Sieg der Ukraine auf
Macron ruft ein Jahr nach Kriegsbeginn zum Sieg der Ukraine auf / Foto: © AFP

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat der Ukraine ein Jahr nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs die weitere Unterstützung seines Landes zugesichert. "Ukrainerinnen und Ukrainer, Frankreich steht an Ihrer Seite", schrieb Macron am Freitag im Onlinedienst Twitter. "Auf die Solidarität, den Sieg und den Frieden", hieß es weiter in dem Tweet, der auf französisch, englisch und ukrainisch veröffentlicht wurde.

Textgröße ändern:

Der Pariser Eiffelturm wurde bereits am Donnerstagabend blau und gelb angestrahlt, in den ukrainischen Landesfarben. "Ruhm der Ukraine", schrieb Bürgermeisterin Anne Hidalgo auf ukrainisch auf Twitter.

Am Freitagmorgen hatte die ukrainische Gemeinde zum Gottesdienst in die ukrainische Kathedrale Sankt Wolodymyr eingeladen. In mehreren französischen Städten waren am Jahrestag und am Samstag Demonstrationen für den Frieden in der Ukraine geplant.

An der voraussichtlich größten Demonstration am Samstagnachmittag in Paris wollen sich auch Vertreter der Parteien und Gewerkschaften beteiligen. Auch Vertreter der georgischen, baltischen und polnischen Gemeinden haben ihre Teilnahme zugesagt.

Am Grabmal für den Unbekannten Soldaten unter dem Pariser Triumphbogen will die französische Außen-Staatssekretärin Chrysoula Zacharopoulou am Freitagabend die Flamme zu Ehren der Ukraine entfachen und ein Blumengebinde niederlegen.

Frankreich hat nach Angaben des Innenministeriums seit Kriegsbeginn mehr als 100.000 Geflüchtete aus der Ukraine aufgenommen, 80 Prozent davon Frauen.

Die russische Armee war auf Befehl von Kreml-Chef Wladimir Putin am 24. Februar 2022 in die Ukraine einmarschiert. Der Krieg hat seitdem nach westlichen Schätzungen auf beiden Seiten zum Tod von 150.000 Menschen geführt, Millionen andere wurden in die Flucht getrieben.

Die russische Armee wurde an verschiedenen Fronten von den ukrainischen Truppen zurückgedrängt, die zähen Kämpfe konzentrierten sich zuletzt vor allem auf ostukrainische Gebiete. Die Ukraine befürchtet, dass Russland seine Angriffe rund um den Jahrestag verstärken könnte.

I.Paterson--TNT

Empfohlen

Venezolanische Oppositionsvertreterin Macero in ihre Heimat zurückgekehrt

Die venezolanische Oppositionsvertreterin Claudia Macero ist aus dem zweijährigen Exil in ihre Heimat zurückgekehrt. Macero wurde am Sonntagabend am Flughafen in Caracas von hunderten Anhängern empfangen, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP feststellte. Die 34-Jährige gilt als wichtigste Stellvertreterin der Oppositionsführerin María Corina Machado.

Wadephul reist zu Antrittsbesuch in die Niederlande

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) reist am Montag zu seinem Antrittsbesuch in die Niederlande. In Den Haag trifft er zunächst seinen niederländischen Kollegen Tom Berendsen zu Gesprächen über den EU-Haushalt, die weitere Unterstützung der Ukraine sowie die bilaterale militärische Zusammenarbeit. Danach ist am Nachmittag gegen 16.30 Uhr eine Preesekonferenz geplant. Das Deutsch-Niederländische Korps hatte kürzlich eine Führungsrolle in der Nato-Verteidigungsplanung für Estland und Lettland übernommen.

EU-Verteidigungsminister beraten über Patriot-Raketen für die Ukraine

Die Verteidigungsminister der EU beraten am Montag in Brüssel unter anderem darüber, wie die Ukraine mit mehr Raketen des US-Luftabwehrsystems Patriot ausgestattet werden kann. Ein Vorschlag sieht nach Angaben eines ranghohen EU-Beamten vor, dass Mitgliedstaaten ihren Platz in der Warteschlange für Bestellungen mit der Ukraine tauschen. Das Patriot-System spielt eine zentrale Rolle beim Schutz vor ballistischen Raketen aus Russland.

CDU-Generalsekretärin Hoppermann warnt SPD und Grüne vor Koalition mit Linker in Berlin

Nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann Grüne und SPD in scharfer Form vor einer Koalition mit der Linken gewarnt - und diese zu einem Bündnis mit ihrer Partei aufgefordert. "Es gibt eine andere Mehrheit mit der Union. SPD und Grüne müssen nun für sich entscheiden, ob sie sich zum Steigbügelhalter von linken Extremisten machen wollen", sagte Hoppermann der "Rheinische Post" vom Montag. Die Berliner Linke sei radikal und antisemitisch.

Textgröße ändern: