The National Times - Bericht: BND prüft mögliche Fehler bei Sicherheitstest von mutmaßlichem Spion

Bericht: BND prüft mögliche Fehler bei Sicherheitstest von mutmaßlichem Spion


Bericht: BND prüft mögliche Fehler bei Sicherheitstest von mutmaßlichem Spion
Bericht: BND prüft mögliche Fehler bei Sicherheitstest von mutmaßlichem Spion / Foto: © AFP/Archiv

In dem mutmaßlichen Spionagefall um einen Mitarbeiter des Bundesnachrichtendiensts (BND) überprüft der Geheimdienst einem "Spiegel"-Bericht zufolge mögliche Fehler bei der routinemäßigen internen Sicherheitsüberprüfung des Beschuldigten Carsten L. Wie das Magazin am Freitag vorab berichtete, soll mindestens ein Bekannter des Verdächtigen von Hinweisen auf eine etwaige rechte Radikalisierung gegeben haben. Trotzdem wurde L. für zuverlässig erklärt.

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Gegen L. ermittelt die Bundesanwaltschaft wegen Landesverrats. Er wurde im Dezember festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Er soll beruflich erlangte Informationen an einen russischen Geheimdienst weitergeben haben, wobei diese als Staatsgeheimnis eingestuft waren. Medienberichten zufolge soll es sich dabei um Informationen zur Lage in der Ukraine gehandelt haben.

Laut "Spiegel" soll die Innenrevision des BND die fragliche Überprüfung noch einmal aufarbeiten. Demnach handelte es sich um eine obligatorische Durchleuchtung, der sich Mitarbeiter des Auslandsgeheimdiensts im Abstand von einigen Jahren stellen müssen. Dabei werden Bekannte vom BND befragt.

Im Fall L. soll ein Bekannter dem Magazin zufolge ausgesagt haben, dass der Beschuldigte seine Verachtung für die Grünen-Politikerin Annalena Baerbock artikulierte. Trotzdem wurde dessen Sicherheitseinstufung demnach 2022 bestätigt. L. wurde befördert und hatte weiter Zugang zu Geheimunterlagen.

L.A.Adams--TNT

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