The National Times - Tourismussektor in Russland im vergangenen Jahr eingebrochen

Tourismussektor in Russland im vergangenen Jahr eingebrochen


Tourismussektor in Russland im vergangenen Jahr eingebrochen
Tourismussektor in Russland im vergangenen Jahr eingebrochen / Foto: © AFP/Archiv

Der Tourismussektor in Russland ist im vergangenen Jahr angesichts der westlichen Sanktionen und der strikten Corona-Maßnahmen in China eingebrochen. Nach Angaben des Branchenverbands Ator, der sich auf Zahlen der Grenzbehörden stützte, kamen 2022 nur rund 200.100 ausländische Gäste nach Russland. Das war ein Rückgang um über 96 Prozent verglichen mit den Jahren vor der Corona-Pandemie, wie die Branche am Donnerstag mitteilte.

Textgröße ändern:

Die Gründe dafür seien "klar", hieß es. Verantwortlich dafür seien der geschlossene Luftraum zwischen Russland und einer großen Mehrheit der europäischen Länder und die Tatsache, dass keine Visa- und Mastercards genutzt werden konnten. All das hängt mit den Wirtschaftssanktionen des Westens infolge des russischen Militäreinsatzes in der Ukraine zusammen.

Zusätzlich blieben Gäste aus China aus, wo die strengen Corona-Maßnahmen erst vor kurzem aufgehoben wurden. Vor der Pandemie waren Chinesinnen und Chinesen die häufigsten Gäste in Russland und machten allein 30 Prozent der Reisenden aus. Im vergangenen Jahr reisten allerdings offiziell nur 842 Gäste aus China nach Russland.

Zu den häufigsten Gästen in Russland gehörten 2022 Reisende aus Deutschland, der Türkei und dem Iran. Aus der Bundesrepublik besuchten vergangenes Jahr rund 25.400 Menschen Russland.

G.Morris--TNT

Empfohlen

Senatswahlen in Frankreich: Rechtspopulisten gewinnen Sitze hinzu

Bei Teilwahlen zum französischen Senat hat die rechtspopulistische Partei Rassemblement National (RN) einen Erfolg erzielt. Bei den Abstimmungen am Sonntag eroberte sie neun neue Mandate. Zusammen mit seiner Partnerpartei UDR wird der RN künftig 14 Senatoren stellen und damit erstmals eine Fraktion im Oberhaus bilden können.

Hisbollah-Chef Kassem: Israel kann Miliz nicht "brechen"

Der Chef der pro-iranischen Hisbollah, Naim Kassem, hat in einer Rede vor Anhängern die Widerstandsfähigkeit der Miliz betont. Israel sei nicht in der Lage gewesen, "den Widerstand zu brechen", sagte Kassem am Sonntag bei einer Gedenkveranstaltung zum zweiten Todestag seines Vorgängers Hassan Nasrallah. "Angesichts der großen Opfer, die wir bis jetzt gebracht haben, können wir nur weitermachen, und wir können nicht besiegt werden", verkündete er.

Stichwahlen in Niedersachsen: Hannovers Oberbürgermeister Onay in Amt bestätigt

Der Grünen-Politiker Belit Onay bleibt für weitere acht Jahre Oberbürgermeister der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Er setzte sich am Sonntag in einer Stichwahl mit 61,5 Prozent der Stimmen klar gegen den SPD-Bewerber Axel von der Ohe durch, der nach Angaben der Stadt auf 38,5 Prozent kam.

Trump erwartet Fortsetzung der indirekten Gespräche mit dem Iran in nächsten Tagen

US-Präsident Donald Trump erwartet eine Fortsetzung der indirekten Gespräche mit dem Iran über ein Ende des Krieges für die nächsten Tage. Er sagte dem US-Nachrichtenportal "Axios" am Sonntag in einem Telefoninterview, dass er für die kommende Woche mit den Gesprächen rechne. "Sie wollen einen Deal machen, aber es ist nicht der Deal, den ich machen will", sagte er.

Textgröße ändern: