The National Times - Faeser kündigt Flüchtlingsgipfel im Innenministerium an

Faeser kündigt Flüchtlingsgipfel im Innenministerium an


Faeser kündigt Flüchtlingsgipfel im Innenministerium an
Faeser kündigt Flüchtlingsgipfel im Innenministerium an / Foto: © AFP/Archiv

Angesichts der Probleme bei der Unterbringung von Flüchtlingen hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) ein Spitzentreffen mit Vertretern der Kommunen und Länder in ihrem Ministerium angekündigt. "Wir haben uns zuletzt im November getroffen auf der Bundesebene - und ich werde jetzt noch mal zu einem Flüchtlingsgipfel einladen", sagte sie dem ARD-Hauptstadtstudio am Sonntag. Es gehe darum, direkt mit den Kommunen noch einmal zu schauen, was getan werden könne.

Textgröße ändern:

Sie werde die Einladungen noch in dieser Woche verschicken, "weil ich glaube, wir müssen in einer gemeinsamen Kraftanstrengung alles dafür tun, die Kommunen zu entlasten", sagte Faeser in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". Einen Termin für das Treffen nannte die Bundesinnenministerin nicht.

Zuvor hatten Politiker von CDU und CSU auf einen Flüchtlingsgipfel von Bund und Ländern gedrängt. Am Sonntag forderte der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin", Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) müsse das Thema "jetzt zur Chefsache machen". Er habe den Eindruck, dass in der Bundesregierung noch gar nicht angekommen sei, in welch schwieriger Lage sich Länder und Kommunen befänden.

Bei dem Flüchtlingsgipfel müsse neben der finanziellen Unterstützung seitens des Bundes auch darüber gesprochen werden, wie Migration und Zuwanderung besser gesteuert und auch begrenzt werden könnten. "Der Schlüssel dafür liegt ausschließlich in Berlin", sagte Rhein.

A.Robinson--TNT

Empfohlen

Hannovers Oberbürgermeister Onay bei Stichwahl in Amt bestätigt

Der Grünen-Politiker Belit Onay bleibt für weitere acht Jahre Oberbürgermeister der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Er setzte sich am Sonntag in einer Stichwahl mit 61,5 Prozent der Stimmen klar gegen den SPD-Bewerber Axel von der Ohe durch, der nach Angaben der Stadt auf 38,5 Prozent kam.

Volksabstimmung: Schweizer wollen keine striktere Linie bei Neutralität ihres Landes

Die Menschen in der Schweiz wollen keine strengere Auslegung der politischen Neutralität ihres Landes. Bei einer Volksabstimmung am Sonntag lehnen sie mit klarer Mehrheit einen Vorschlag für eine schärfere Linie in dieser Frage ab. Laut dem amtlichen Endergebnis votierten rund 70 Prozent der Teilnehmenden dafür, die Neutralität in der bestehenden Form beizubehalten. Damit kann die Schweiz auch weiterhin EU-Sanktionen etwa gegen Russland übernehmen.

"Fundamentale Unterschiede": Keine Annäherung bei Treffen Wadephuls mit Lawrow

Es war das erste Treffen der Außenminister von Deutschland und Russland seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor mehr als viereinhalb Jahren - doch eine Annäherung haben Johannes Wadephul (CDU) und Sergej Lawrow nicht erreicht. Bei dem Gespräch am Samstag in New York seien die "fundamentalen Unterschiede" bei der Beurteilung des Krieges deutlich geworden, sagte Wadephul in der ARD.

CDU-Außenpolitiker kritisiert Treffen von Wadephul und Lawrow

Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hat das Treffen von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow in New York scharf kritisiert. "Ich sehe das Treffen sehr kritisch. Im Nachhinein wäre ein Telefonat klüger gewesen. Denn das Ergebnis bleibt das Gleiche", sagte Kiesewetter der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ("FAZ", Montagsausgabe). Den Glauben, dass sich mit Russland verhandeln lasse, habe Lawrow "wie immer lächerlich gemacht".

Textgröße ändern: