The National Times - Sechs Jahre Haft für Angriff auf bei Kapitol-Sturm gestorbenen Polizisten

Sechs Jahre Haft für Angriff auf bei Kapitol-Sturm gestorbenen Polizisten


Sechs Jahre Haft für Angriff auf bei Kapitol-Sturm gestorbenen Polizisten
Sechs Jahre Haft für Angriff auf bei Kapitol-Sturm gestorbenen Polizisten / Foto: © AFP/Archiv

Zwei Jahre nach der Erstürmung des US-Kapitols ist einer der Beteiligten zu gut sechs Jahren Haft verurteilt worden, weil er dabei einen am Folgetag im Krankenhaus gestorbenen Polizisten angegriffen hatte. Der Angeklagte wurde am Freitag für schuldig befunden, den Polizisten Brian Sicknick mit einer chemischen Substanz angegriffen zu haben. Er hatte gestanden, bei dem Sturm auf das US-Parlament "Anti-Bären-Spray" benutzt zu haben.

Textgröße ändern:

Sicknick war während der Erstürmung des US-Kongressgebäudes am 6. Januar 2021 durch militante Anhänger des abgewählten Präsidenten Donald Trump zusammengebrochen. Einen Tag später starb er im Krankenhaus. Laut dem später veröffentlichten Autopsiebericht starb er eines "natürlichen Todes". Der 42-Jährige sei nicht getötet worden, sondern an den Folgen eines zweifachen Schlaganfalls gestorben, erklärte die Gerichtsmedizin.

Insgesamt waren im Zuge der Ausschreitungen der Trump-Anhänger in der US-Hauptstadt vor zwei Jahren fünf Menschen zu Tode gekommen.

T.F.Russell--TNT

Empfohlen

Erste Begegnung seit Kriegsbeginn: Wadephul trifft russischen Außenminister Lawrow

Erstmals seit dem Beginn des Ukraine-Krieges vor viereinhalb Jahren haben sich die Außenminister aus Deutschland und Russland getroffen - eine Annäherung gab es aber nicht. Bei seinem Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow am Samstag in New York seien die "fundamentalen Unterschiede" bei der Beurteilung des Krieges deutlich geworden, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) der ARD. Bei gegenseitigen Angriffen in Russland und der Ukraine wurden am Wochenende mehr als 20 Menschen getötet.

Brantner und Banaszak kandidieren erneut als Grünen-Vorsitzende

Die Grünen-Vorsitzenden Franziska Brantner und Felix Banaszak streben eine zweite Amtszeit an. Beide wollen sich beim Parteitag Anfang Dezember erneut zur Wahl stellen, wie sie am Sonntag mitteilten. "Ich kandidiere erneut als euer Bundesvorsitzender, um mit euch allen unsere Partei für die nächste Bundestagswahl aufzustellen", schrieb Banaszak in einer Mail an seiner Unterstützer. Sie bewerbe sich "gemeinsam mit Felix erneut um den Co-Vorsitz unserer Partei", teilte Brantner auf Instagram mit.

Großbritannien: Ernster Vorfall nahe Luftwaffenbasis - Mehrere Festnahmen

Die britische Polizei hat in der Nähe eines Luftwaffenstützpunkts mehrere Männer wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz festgenommen. Experten für die Entschärfung von Bomben würden derzeit "mehrere Fahrzeuge untersuchen", teilte die Polizei der südwestlichen Grafschaft Gloucestershire am Sonntag mit und sprach von einem ernsten Vorfall. Medienberichten zufolge übernahm die Anti-Terror-Polizei die Ermittlungen. Die Royal Air Force-Basis Fairford wird auch von der US-Luftwaffe genutzt.

Schweizer lehnen strengere Auslegung von Neutralität ab

Die Menschen in der Schweiz haben mit großer Mehrheit gegen eine strengere Auslegung der politischen Neutralität ihres Landes gestimmt. Bei einer Volksabstimmung am Sonntag votierten laut Prognosen 71 Prozent der Stimmberechtigten dafür, die Neutralität in der bestehenden Form beizubehalten. Damit kann die Schweiz auch weiterhin Sanktionen der EU etwa gegen Russland übernehmen.

Textgröße ändern: