The National Times - Union fordert nach Leopard-Entscheidung neue Aufträge für die Rüstungsindustrie

Union fordert nach Leopard-Entscheidung neue Aufträge für die Rüstungsindustrie


Union fordert nach Leopard-Entscheidung neue Aufträge für die Rüstungsindustrie
Union fordert nach Leopard-Entscheidung neue Aufträge für die Rüstungsindustrie / Foto: © AFP

Nach der Entscheidung für deutsche Panzerlieferungen an die Ukraine fordert die Union Aufträge an die Rüstungsindustrie für neue Leopard-2-Panzer. Sowohl die Bundeswehr als auch bald die Ukraine bräuchten Nachschub an neuen Kampfpanzern, sagte der verteidigungspolitische Fraktionssprecher Florian Hahn (CSU) der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstagsausgabe). "Es ist fundamental wichtig für die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands, umgehend Leopard-Panzer, Munition und alles weitere nachzubeschaffen, was die Bundeswehr abgeben musste."

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Die Ukraine werde in Zukunft weitere Panzerlieferungen benötigen, sagte Hahn zudem voraus. "Aus Bundeswehrbeständen ist das kaum noch möglich, wenn wir nicht die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands riskieren wollen." Deshalb werde eine langfristige Unterstützungsstrategie gebraucht, auf welche sich auch die Hersteller einstellen könnten. Damit die Verteidigungsindustrie dem immensen Bedarf sowohl im In- als auch im Ausland gerecht werden könne, bedürfe es Planbarkeit, der nötigen finanziellen Ausstattung und des tatsächlichen Abschlusses von Verträgen, fügte der CSU-Politiker hinzu.

Am Mittwoch hatte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nach langem Zögern die Lieferung deutscher Leopard-Panzer an die Ukraine bekanntgegeben. In einem ersten Schritt sollen Kiew nach Regierungsangaben 14 Panzer aus Bundeswehr-Beständen zur Verfügung gestellt werden.

F.Morgan--TNT

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