The National Times - Mehr Kriegsdienstverweigerer - Ministerium: Großteil Ungediente und Reservisten

Mehr Kriegsdienstverweigerer - Ministerium: Großteil Ungediente und Reservisten


Mehr Kriegsdienstverweigerer - Ministerium: Großteil Ungediente und Reservisten
Mehr Kriegsdienstverweigerer - Ministerium: Großteil Ungediente und Reservisten / Foto: © AFP/Archiv

Die Zahl der Kriegsdienstverweigerer hat sich im vergangenen Jahr angesichts des Ukraine-Kriegs im Vergleich zum Vorjahr fast verfünffacht. Wie die RND-Zeitungen am Freitag unter Berufung auf das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben berichteten, gingen im Jahr 2021 insgesamt 201 und im vergangenen Jahr insgesamt 951 Anträge ein. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums verwies darauf, dass die überwiegende Zahl der Verweigerer Reservisten oder Ungediente seien.

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Anders als in dem Zeitungsbericht dargestellt handelt es sich bei den Antragstellern dem Ministeriumssprecher zufolge "mitnichten" mehrheitlich um aktive Soldatinnen und Soldaten. "Im Gegenteil, diese Anträge auf Kriegsdienstverweigerung können auch Ungediente und Reservisten stellen und sie machen auch den größeren Anteil aus", betonte der Sprecher.

Er nannte eine Zahl von mehr als tausend Anträgen im vergangenen Jahr. Davon machten Ungediente 593 aus, 266 weitere Anträge seien von Reservistinnen und Reservisten gestellt worden. Von Soldatinnen und Soldaten kamen demnach 223 Anträge.

Der Politische Geschäftsführer der "Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen", Michael Schulze von Glaßer, forderte in den RND-Zeitungen einen "einfachen Ausweg" für Soldaten aus der Armee, "die in dieser sicherheitspolitisch brisanten Zeit zu der Erkenntnis kommen, doch nicht auf andere Menschen schießen und sie töten oder verletzen zu wollen".

D.S.Robertson--TNT

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