The National Times - Peking und Manila bekennen sich zu friedlicher Lösung im Südchinesischen Meer

Peking und Manila bekennen sich zu friedlicher Lösung im Südchinesischen Meer


Peking und Manila bekennen sich zu friedlicher Lösung im Südchinesischen Meer
Peking und Manila bekennen sich zu friedlicher Lösung im Südchinesischen Meer / Foto: © Philippines's Office of the Press Secretary/AFP

Bei einem Treffen in Peking haben Chinas Staatschef Xi Jinping und der philippinische Präsident Ferdinand Marcos Jr. beteuert, ihre Territorialstreitigkeiten im Südchinesischen Meer friedlich beilegen zu wollen. Chinesischen Staatsmedien zufolge sprachen sich Xi und Marcos am Mittwoch für "freundschaftliche Konsultationen zur angemessenen Lösung maritimer Fragen" aus.

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China wolle "mit mehr positiver Energie zu Frieden und Stabilität in der Region beitragen" und "die Zusammenarbeit bei der Erschließung von Öl- und Gasvorkommen in nicht umstrittenen Gebieten fördern", wurde Xi von dem Fernsehsender CCTV zitiert. Marcos hatte zuvor bei einem Treffen mit einem chinesischen Parlamentarier gesagt, für seine Regierung sei es "von größter Bedeutung, (...) die Beziehungen zwischen China und den Philippinen zu stärken".

Zwischen Peking und Manila gibt es starke Spannungen wegen des expansiven chinesischen Kurses im strategisch und wirtschaftlich wichtigen Südchinesischen Meer. China beansprucht praktisch das gesamte Seegebiet für sich - trotz eines internationalen Gerichtsurteils, wonach diese Ansprüche illegal sind. Neben den Philippinen erheben auch die Anrainer Brunei, Indonesien, Malaysia und Vietnam Ansprüche auf Teile des Meeresgebiets.

Peking heizt den Territorialkonflikt dadurch an, dass es künstliche Inseln aufschüttet und dort Militäranlagen errichtet. Im Dezember wies Manila seine Streitkräfte an, ihre Präsenz im Südchinesischen Meer zu verstärken. Zuvor hatte es Informationen gegeben, dass China begonnen habe, unbewohnte Inseln im umstrittenen Spratly-Archipel auszubauen.

T.Hancock--TNT

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