The National Times - NGO Help: 2018 im Niger verschleppter deutscher Entwicklungshelfer ist frei

NGO Help: 2018 im Niger verschleppter deutscher Entwicklungshelfer ist frei


NGO Help: 2018 im Niger verschleppter deutscher Entwicklungshelfer ist frei
NGO Help: 2018 im Niger verschleppter deutscher Entwicklungshelfer ist frei / Foto: © AFP/Archiv

Mehr als vier Jahr nach der Entführung eines Entwicklungshelfers der deutschen Hilfsorganisation Help im Niger hat diese die Freilassung des 63-Jährigen bestätigt. "Wir sind sehr erleichtert und dankbar, dass unser Kollege Jörg Lange nach über viereinhalb Jahren wieder zu seiner Familie zurückkehren kann", erklärte der Verein Help - Hilfe zur Selbsthilfe am Samstag in Bonn. Zuvor hatten mehrere deutsche Medien über Langes Freilassung berichtet.

Textgröße ändern:

Help-Geschäftsführerin Bianca Kaltschmitt dankte allen, "die an dieser Freilassung mitgewirkt oder dabei unterstützt haben, insbesondere dem Krisenstab des Auswärtigen Amts, dem Bundeskriminalamt und weiteren beteiligten deutschen Behörden sowie Behörden und Freunden in Mali, Niger und Nachbarländern". Lange war Help-Landesdirektor für den Niger, als er am 11. April 2018 in dem westafrikanischen Sahel-Staat verschleppt worden war.

Der Ingenieur habe sein Leben "in den Dienst der Humanitären Hilfe gestellt", hieß es in der Help-Mitteilung. Seine mehr als drei Jahrzehnte währende Arbeit für Menschen in Not sei für ihn "Berufung und Beruf".

Langes Entführung hatte sich in der westlichen Region Tillaberi ereignet. In der Grenzregion zu Mali waren damals bewaffnete Dschihadisten aktiv.

Der Niger teilt im Westen eine lange Grenze zum Krisenstaat Mali, wo die Bundeswehr an der UN-Mission Minusma beteiligt ist. Ende November hatte die Bundesregierung mitgeteilt, dass sich die Bundeswehr bis Mai 2024 aus dem UN-Einsatz Minusma in Mali zurückziehen wird.

L.A.Adams--TNT

Empfohlen

Bericht: Trump lehnt Irans Hormus-Vorschlag ab - erneute Huthi-Angriffe

Der Iran hat seinen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus binnen sieben Tagen bekräftigt - US-Präsident Donald Trump hat ihn einem Bericht zufolge jedoch abgelehnt. Wie das "Wall Street Journal" am Freitag (Ortszeit) berichtete, bezweifelt Trump, dass Teheran die von Washington gestellten Bedingungen erfüllen wird. Zugleich meldete Saudi-Arabien neue Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz: Zwei auf die Hauptstadtregion Riad zufliegende Drohnen und eine ballistische Rakete seien abgefangen worden.

Lula verbietet Online-Wettplattformen neun Tage vor Präsidentenwahl

Neun Tage vor der Präsidentenwahl in Brasilien hat Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva Online-Wettplattformen verboten. Der linksgerichtete Lula erließ am Freitag eine entsprechende vorläufige Maßnahme, die sofort in Kraft trat, aber noch vom Parlament gebilligt werden muss. Ab dem 6. Oktober soll es nach Regierungsangaben in Brasilien weder legale Wett-Websites oder -Apps noch Sponsoring durch Sportwettenanbieter geben.

Papst Leo XIV. feiert am Samstag riesige Messe in Paris

Am zweiten Tag seines Frankreich-Besuchs will Papst Leo XIV. am Samstag eine riesige Messe auf der Place de la Concorde in Paris feiern (15.00 Uhr). Die erwarteten 600.000 Teilnehmer werden sich von dem Platz über die gesamte Länge des Prachtboulevards Champs-Elysées und über den Triumphbogen hinaus verteilen. Dort wo der Altar unter einem Zelt aufgebaut ist, nimmt üblicherweise der französische Präsident die Militärparade am Nationalfeiertag ab.

Wadephul hält Rede bei UN-Generaldebatte in New York

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hält am Samstag eine Rede bei der UN-Generaldebatte in New York. Wadephul tritt nach Angaben des Auswärtigen Amts in der ersten Tageshälfte vor die Delegierten in New York. Der Außenminister vertritt wie schon im Vorjahr Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Merz steht wegen des schlechten Abschneidens seiner Partei bei den Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin innenpolitisch unter großem Druck und war deshalb nicht nach New York gereist.

Textgröße ändern: