The National Times - Razzia gegen mutmaßliches Menschenschleuser-Netzwerk in mehreren Bundesländern

Razzia gegen mutmaßliches Menschenschleuser-Netzwerk in mehreren Bundesländern


Razzia gegen mutmaßliches Menschenschleuser-Netzwerk in mehreren Bundesländern
Razzia gegen mutmaßliches Menschenschleuser-Netzwerk in mehreren Bundesländern / Foto: © AFP/Archiv

Mit einer Razzia in mehreren Bundesländern sind Ermittler gegen ein mutmaßliches Netzwerk illegaler Menschenschleuser vorgegangen. Wie die Bundespolizei in Potsdam am Mittwoch mitteilte, wurden in Berlin und im brandenburgischen Forst vier tatverdächtige Männer festgenommen sowie insgesamt 14 Objekte durchsucht. Die Bande soll mindestens 300 Flüchtlinge mit Autos illegal nach Deutschland gebracht und dafür jeweils zwischen 3500 und 10.000 Euro verlangt haben.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Bundespolizei erfolgten die Schleusungen zunächst über Belarus und später über die so genannte Balkanroute aus Südosteuropa. Die Verdächtigen sollen die Menschen dabei überwiegend in Kleintransportern und Autos geschleust haben, teils unter lebensgefährlichen Bedingungen. Zudem sollen sie Geflüchtete massiv bedroht und eingeschüchtert haben.

Durchsucht wurden demnach neben Objekten in Berlin und Forst auch Gebäude im nordrhein-westfälischen Siegen und im brandenburgischen Cottbus. Bei den Festgenommenen handelt es sich um syrische und irakische Staatsbürger im Alter zwischen 25 und 45 Jahren, darunter befinden sich auch die beiden mutmaßlichen Hauptorganisatoren des Schleusernetzwerks. Nach zwei weiteren Verdächtigen wird nach Angaben der Bundespolizei derzeit noch gefahndet.

F.Jackson--TNT

Empfohlen

Bericht: Trump lehnt Irans Hormus-Vorschlag ab - erneute Huthi-Angriffe

Der Iran hat seinen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus binnen sieben Tagen bekräftigt - US-Präsident Donald Trump hat ihn einem Bericht zufolge jedoch abgelehnt. Wie das "Wall Street Journal" am Freitag (Ortszeit) berichtete, bezweifelt Trump, dass Teheran die von Washington gestellten Bedingungen erfüllen wird. Zugleich meldete Saudi-Arabien neue Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz: Zwei auf die Hauptstadtregion Riad zufliegende Drohnen und eine ballistische Rakete seien abgefangen worden.

Lula verbietet Online-Wettplattformen neun Tage vor Präsidentenwahl

Neun Tage vor der Präsidentenwahl in Brasilien hat Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva Online-Wettplattformen verboten. Der linksgerichtete Lula erließ am Freitag eine entsprechende vorläufige Maßnahme, die sofort in Kraft trat, aber noch vom Parlament gebilligt werden muss. Ab dem 6. Oktober soll es nach Regierungsangaben in Brasilien weder legale Wett-Websites oder -Apps noch Sponsoring durch Sportwettenanbieter geben.

Papst Leo XIV. feiert am Samstag riesige Messe in Paris

Am zweiten Tag seines Frankreich-Besuchs will Papst Leo XIV. am Samstag eine riesige Messe auf der Place de la Concorde in Paris feiern (15.00 Uhr). Die erwarteten 600.000 Teilnehmer werden sich von dem Platz über die gesamte Länge des Prachtboulevards Champs-Elysées und über den Triumphbogen hinaus verteilen. Dort wo der Altar unter einem Zelt aufgebaut ist, nimmt üblicherweise der französische Präsident die Militärparade am Nationalfeiertag ab.

Wadephul hält Rede bei UN-Generaldebatte in New York

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hält am Samstag eine Rede bei der UN-Generaldebatte in New York. Wadephul tritt nach Angaben des Auswärtigen Amts in der ersten Tageshälfte vor die Delegierten in New York. Der Außenminister vertritt wie schon im Vorjahr Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Merz steht wegen des schlechten Abschneidens seiner Partei bei den Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin innenpolitisch unter großem Druck und war deshalb nicht nach New York gereist.

Textgröße ändern: