The National Times - Russland kündigt Rückkehr von Panzereinheiten auf Stützpunkte an

Russland kündigt Rückkehr von Panzereinheiten auf Stützpunkte an


Russland kündigt Rückkehr von Panzereinheiten auf Stützpunkte an
Russland kündigt Rückkehr von Panzereinheiten auf Stützpunkte an

Nach Militärmanövern nahe der ukrainischen Grenze hat Russland die Rückkehr von Panzereinheiten und anderen Militärfahrzeugen auf ihre Stützpunkte angekündigt. Nach dem Ende der geplanten Manöver habe ein Zug der Armee mit militärischer Ausrüstung von Panzereinheiten des Militärbezirks West "den Weg zu seinem Heimatstützpunkt angetreten", erklärte das Verteidigungsministerium in Moskau am Donnerstag.

Textgröße ändern:

Angaben zum Abfahrtsort und zum Zielort wurden nicht gemacht. Es hieß lediglich, die Panzer würden mit dem Zug "rund tausend Kilometer" weit transportiert.

Das Verteidigungsministerium gab zudem einen weiteren Teilabzug von Soldaten von der Krim bekannt. "Einheiten des südlichen Militärbezirks, die ihre taktischen Übungen auf dem Truppenübungsplatz auf der Halbinsel Krim beendet haben, kehren mit dem Zug zu ihren Heimatstützpunkten zurück", zitierten russische Nachrichtenagenturen das Ministerium. Fernsehbilder zeigten einen mit Militärfahrzeugen beladenen Zug beim Überqueren einer Brücke, welche die von Russland annektierte ukrainische Halbinsel mit dem Festland verbindet.

Moskau hatte am Dienstag den Abzug eines Teils seiner Truppen von der ukrainischen Grenze angekündigt. Am Mittwoch erklärte Russland die Manöver auf der Krim für beendet und verkündete den Beginn des Truppenabzugs.

Der Westen reagierte zurückhaltend auf die Ankündigungen Moskaus. Die US-Regierung warf Russland am Mittwoch vor, seine Truppen an der Grenze zur Ukraine weiter aufzustocken.

Der Westen fürchtet angesichts des massiven Truppenaufmarschs einen russischen Angriff auf die Ukraine. Moskau weist jegliche Angriffspläne zurück.

D.Cook--TNT

Empfohlen

Mindestens 14 Tote bei gegenseitigen Angriffen in der Ukraine und in Russland

Bei gegenseitigen Angriffen der Ukraine und Russlands sind am Montag mindestens 14 Menschen getötet worden. In der russischen Region Belgorod gab es sechs Todesopfer, in der Ukraine wurden mindestens acht Menschen durch mehrere russische Angriffe in verschiedenen Regionen getötet, wie die örtlichen Behörden mitteilten.

28-Jähriger wegen Mordes an britischer Ex-Ministerin Widdecombe angeklagt

Die britische Staatsanwaltschaft hat einen 28-Jährigen wegen des Mordes an der früheren Ministerin Ann Widdecombe angeklagt. "Die polizeilichen Ermittlungen zu den Motiven des Beschuldigten dauern an, einschließlich der Prüfung eines möglichen politischen oder terroristischen Hintergrunds", erklärte Staatsanwalt Frank Ferguson dazu am Montag. Eine zusätzliche Anklage wegen einer Terrortat gebe es derzeit nicht.

Trump: Iran wird für jeden getöteten US-Soldaten "ein Vielfaches bezahlen"

Im Krieg mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump Teheran mit Rache für getötete US-Soldaten gedroht. "Jedes Mal, wenn der Iran einen amerikanischen Soldaten tötet, wird er dafür ein Vielfaches bezahlen", erklärte Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. Er habe der Armeeführung entsprechende Anweisungen erteilt.

Neuer britischer Premier Burnham macht Ex-Verteidigungsminister Healey zum Finanzminister

Kurz nach seiner Ernennung hat der neue britische Premierminister Andy Burnham mehrere zentrale Personalentscheidungen bekannt gegeben. Nach Angaben von Downing Street vom Montag wird der frühere Verteidigungsminister John Healey neuer Finanzminister. Die Personalie ist eine Überraschung, weil viele Beobachter eine Besetzung des Postens mit der bisherigen Innenministerin Shabana Mahmood erwartet hatten. Mahmood behält aber ihr derzeitiges Amt.

Textgröße ändern: