The National Times - Zugangsbegrenzungen und Glasverbote: Köln rüstet sich für Straßenkarneval

Zugangsbegrenzungen und Glasverbote: Köln rüstet sich für Straßenkarneval


Zugangsbegrenzungen und Glasverbote: Köln rüstet sich für Straßenkarneval
Zugangsbegrenzungen und Glasverbote: Köln rüstet sich für Straßenkarneval / Foto: © AFP/Archiv

Mit umfassenden Sicherheitsmaßnahmen rüstet sich die Stadt Köln für den kommenden Straßenkarneval. Die Stadt setzt nach Angaben vom Montag unter anderem wieder auf Zugangsbegrenzungen und Glasverbote, um die Feiernden und Anwohner in den Schwerpunktbereichen zu schützen. Dabei wurden die Sicherheitsmaßnahmen in einigen Bereichen angepasst, um den veränderten Besucherströmen gerecht zu werden.

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Von Weiberfastnacht am 12. Februar bis Aschermittwoch am 18. Februar sind demnach rund 400 Mitarbeiter des Kölner Ordnungsamtes im Einsatz - sowie hunderte weitere Kräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen und privaten Sicherheitsdiensten. Die Mitarbeiter überwachen Einlasskontrollen, Glasverbote und Straßensperren.

Ordnungsamtsleiter Dirk Käsbach kündigte ein konsequentes Vorgehen an und rief die Feiernden zu Rücksichtnahme auf. "Nehmt Rücksicht auf die Anwohnenden, benutzt die zur Verfügung gestellten Mülleimer und Toiletten und achtet auf hilflose Personen", erklärte Käsbach. "Dann werden es für alle fröhliche Tage."

Das traditionell beliebte Zülpicher Viertel soll wie bereits in den vergangenen Jahren abgesperrt werden, damit Rettungseinsätze jederzeit möglich bleiben. Anwohner erhalten mit einem Ausweisdokument an allen Sperren Zugang. In dem Viertel gilt zudem ein Verbot von Flaschen oder anderen Behältnissen aus Glas.

Ein Glasverbot gilt auch im Grüngürtel und in der Altstadt. Für die Südstadt rief die Stadt zu einem freiwilligen Glasverzicht auf. In den Hotspots sollen zudem rund 1000 mobile Toiletten, 750 Mülltonnen und zusätzliche Glascontainer aufgestellt werden.

In einigen Bereichen wurde zudem bei den Sicherheitsmaßnahmen nachgerüstet. Seit 2024 sei zu beobachten, dass sich die Jecken weniger als zuvor auf das Zülpicher Viertel konzentrieren. Besonders beliebt bei den Feiernden seien inzwischen die Altstadt, die Südstadt und der Bereich um den Chlodwigplatz. Dort wurden die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt.

Der Straßenkarneval wird an Weiberfastnacht am 12. Februar eingeläutet. Danach strebt die Session ihrem Höhepunkt zu - den Rosenmontagszügen am 16. Februar. Am Aschermittwoch ist dann alles vorbei - und die Karnevalisten müssen bis zum 11. November warten, wenn die nächste Session beginnt.

F.Hammond--TNT

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